www.Presbyteriumsdiskussion-EKiR.de www.manfredalberti.de www.wuppertal-buga31-buergerbegehren.de
    www.Presbyteriumsdiskussion-EKiR.de    www.manfredalberti.de                     www.wuppertal-buga31-buergerbegehren.de 

 

 

 

 

Bundesgartenschau 2031 Wuppertal Alternative


 

Im Steinbruch Wieden wird ein riesiges Parkhaus gebaut. Darin integriert wird die in Wuppertal geplante Multifunktionsarena.  Auf dem ebenerdigen Dach entsteht ein Freizeitpark als eine Hauptfläche der Buga. Weitere Steinbrüche und die Parkfläche auf der Tesche bilden den Kern der Buga 2031 oder 2035.


 

Die Buga würde auf vier nahe zusammenliegende Flächen konzentriert werden können.  Die Multifunktionsarena und die Freizeitfläche sind eine dauerhaft attraktivere Alternative zur problematischen Brücke.  Für viele Menschen mit unterschiedlichsten Ansprüchen würde das eine deutliche Wertsteigerung des Wuppertaler Westens bedeuten und für die Stadt anschließend viele hochwertige Siedlungsflächen auf den nicht mehr gebrauchten Haldenflächen in der Nähe zu Düsseldorf bringen.


 


 

Sport- und Freizeitpark Wieden

(BUGA-PARK 1)

 

Ein "Sport und Freizeitpark Wieden" im überbauten Steinbruch Wieden mit integrierter Multifunktionsarena für (BHC-) Sport, Rockkonzerte, Messen etc., mit riesigem P+R- Parkhaus und mit diversen Indoor und Outdoor Freizeit- und Sportangeboten. Auf dem ebenerdigen Dach wird der BUGA-PARK 1 gestaltet. Im Rahmen eines erweiterten CIRCULAR-VALLEY-Konzepts könnte die Neunutzung vergangener Steinbrüche an vier exemplarischen Beispielen veranschaulicht werden.

Nachdem in allen drei Steinbrüchen in Dornap-Wieden zwischen der A 535, Dornap und der Piep seit nahezu 40 Jahren kein Abbau mehr betrieben wird, sollten sie frei sein für eine andere sinnvolle Nutzung.


 

A Konzept

 

1.) Mit dem Abraum auf den großen nördlichen und östlichen Haldenflächen könnte der Boden des Steinbruchs mit dem See aufgefüllt und planiert werden bis zu einer Höhe, über der die Parketagen anfangen. 

Vielleicht könnte auch Abraum aus umliegenden Haldenflächen und aus dem Steinbruch in Schöller (Grube Osterholz) hierbei benutzt werden. Die meisten Steinbrüche (Dornap-Wieden) sind untereinander durch Tunnel verbunden.

 

2.) Über diesem Boden (Fläche ca. 450 mal 250 Meter) könnte im Steinbruch ein riesiges mehretagiges Parkhaus gebaut werden, das unmittelbar an der Autobahnabfahrt der A 535 Nr. 5 Saurenhaus an die A 535 und die B 7 angeschlossen wird. Ca. 4000 Parkplätze sind pro Ebene verfügbar. Das Parkhaus dient zuerst 2031 der Buga, dann neben dem Freizeitpark und der Multifunktionsarena auch als P+R Parkhaus für Wuppertal (Busanschluss 601 und in 200m Entfernung 611).

 

3.) Multifunktionsarena im oberen Teil des Parkhauses: Über bzw. neben den Parketagen könnte auf einer Seite des ehemaligen Steinbruchs "Schickenberg" die derzeit für den Wickülerpark geplante Multifunktionsarena entstehen. Verkehrsgünstig aus allen Himmelsrichtungen äußerst gut erreichbar durch A 46 und A 535, und mit Buslinien ab Wieden angebunden. Für Veranstalter wegen leichter Anfahrt und ohne Ruhestörungsgefahr attraktiv.

Das begehbare Dach über der Arena und über den anderen Parketagen sollte die Höhe der Umgebung nicht übersteigen.

 

4.) Auf dem Dach über Parkhaus und Arena bzw. auf der nördlich angrenzenden höheren ehemaligen Haldenfläche sollte ein Restaurant mit Terrasse (weiter Blick) und Biergarten (nur wenige in Wuppertal) entstehen. Auf dem Dach wird der BUGA-PARK 1 gestaltet.

Auf dem Dach ist (nach der Buga) viel Platz für eine grüne Freizeitfläche mit Spielplätzen, sportlich genutzten Kleinfeldern, Bouleflächen, mit einer Rollschuhbahn, die im Winter als langanhaltende Eisfläche genutzt werden kann, mit Liegewiese und Grillplätzen, mit Trimmgeräten und Laufbahnen und mit einem Verkehrskindergarten für Schulen und nachmittags für Eltern mit Kindern.

 

5.) Da das Parkhaus nur bei besonderen Veranstaltungen ausgelastet sein wird, könnten in einer Etage durch einfache Markierungen ganzjährig nutzbare In-Door-Flächen für Verkehrskindergarten und Fahrradunterricht entstehen. Auch könnten so In-Door-Laufbahnen und In-Door Fahrradrundbahnen (pro Runde ca. 1300m) geschaffen werden, die sonst in Wuppertal den Freizeitsportlern nicht zur Verfügung stehen. In abschließbaren Fahrradboxen könnten Wuppertaler ihre Fahrräder deponieren, wenn sie zuhause wenig Platz haben.

 

6.) Eine Etage des Parkhauses sollte die doppelte Innenhöhe (ca. 5 m) haben. Zum einen muss eine Anfahrt von LKWs (Bandausrüstung etc) zur Multifunktionsarena gewährleistet sein. Zum anderen hätte man so eine Parkebene für Busse: Arenabesucher könnten im Trockenen am Parkplatz in ihre Busse aus- und einsteigen. Für Veranstalter und Besucher ideal, für Busfahrer entspannend.

 

7.) Innerhalb des Parkhauskomplexes ist auch genügend Platz für ganzjährig nutzbare In-Door-Spielplätze für Kleinkinder, für eine In-Door-Skateranlage, für Räume für kleine Veranstaltungen etc.

 

8.) Angesichts der vielen möglichen Etagen in dem Steinbruch könnten auch Abstellflächen z.B. für Autofirmen etc. entstehen.

  

9.) Auch wenn er für die Statik nicht nötig wäre, könnte ein hoher Pylon in der Mitte des Parkhauses ein weithin sichtbares beleuchtetes Zeichen für die Buga und für die Arena sein. Seile zu allen Seiten hin würden ein Zeltdach über dem Bugagelände symbolisieren.  Eine spektakuläre Attraktion könnte gebaut werden, wenn an diesem Pylon außen herum ein verglaster Aufzug hochfahren würde und sich spindelförmig um die Achse Pylon drehen würde. Ähnlich wie ein Freifallturm auf der Kirmes, nur ohne Freifall und als geschlossener Raum mit Sitzreihen mit Außenblick rundherum verglast.  Das Besondere: Von dort oben (ca. 40 m über der Platte) hätte man einen sehr weiten Blick: Vom Siebengebirge über Köln und Düsseldorf, über das Ruhrgebiet bis Dortmund und ins Bergische Land: Ein "NRW - Aufzug". Die Schönheit des grünen Wuppertals bei gleichzeitiger Präsenz in der Mitte NRWs würde sehr deutlich werden. Eine gute Werbung, die als NRW- Attraktion über viele Jahre erhalten bliebe. Anders als oft nicht rentable Turmcafes (Köln:  Colonius) mit wenigen Besuchern könnten durch den begrenzten Aufzug sehr viele Menschen für kurze Zeit und kleinen Preis die weite Aussicht genießen. Ohne die Besucher abends zu stören, könnten der Turm und der Aufzug (an der Unterseite) beleuchtet sein und weithin ein werbewirksames Symbol für die Buga darstellen. (Abwägung der Beleuchtung mit der Gefahr optischer Luftverschmutzung für Insekten etc.)

 

10.) Eine faszinierende Herausforderung könnte für Architekten etc. die Neunutzung eines riesigen Steinbruchlochs sein. Das ist möglicherweise auch Anlass für besondere Fördergelder.

 

11.) Durch die Lüntenbeck könnte vielleicht am Bach entlang durch den Wald eine Fußgänger- und Fahrradanbindung an die Nordbahntrasse geschaffen werden.


 


 

B)  Buga konkret:

 

12.) Nördlich und östlich des überbauten Steinbruchs Wieden (BUGA PARK 1) gibt es - größer als der ganzen Siedlungsraum "An der Piep" - eine riesige Fläche, die jetzt durch die Halde belegt ist. Hier könnte die ursprünglich am Rand der Tesche geplante grüne Häuserreihe gebaut werden. Vielleicht lädt diese Fläche ja auch zum Bau einer größeren ökologischen Siedlung ein. Sie könnte aber auch während der Buga als Fläche für Themengärten nutzbar sei, wobei die Stadt Wuppertal hier anschließend hochwertigen Wohnraum in günstiger Lage (frischer Westwind) schaffen kann.

 

13.) Für die Buga sollten 2031 auf dem Parkhausdach Plätze für Themengärten freigehalten werden, die erst anschließend ihrem eigentlichen Zweck zugeführt werden. (Z.B. Liegewiese, Rollschuhbahn etc.)

 

14.) Durch eine Fußgängerbrücke über die Wiedener Straße könnte der Steinbruch "Dornap-Wieden" (BUGA PARK 2) an das Ausstellungsgelände nahtlos angeschlossen werden. Ein Rundweg oben um den Steinbruch (1,4 km) herum könnte ein thematischer "Steingartenrundweg" sein. Zusätzlich könnten hier erdgeschichtliche Tafeln Informationen über die Hintergründe des Kalksteins geben. Interessant für Besucher aus dem entfernteren Bereich dürfte sein, dass sich dieser Kalkzug von Mettmann (ab Neandertal) über Iserlohn - Brilon - bis Wittenberg hinzieht. Tafeln über die soziale Geschichte des Kalkabbaus und der Kalkverarbeitung wären ebenso denkbar. 

Die steilen Wänden des Steinbruches würden angesichts des Erfolgs der In-Door-Kletterhalle in Oberbarmen reizen, dort eine Out-Door-Kletterschule einzurichten. In der Sächsischen Schweiz ist Klettern Volkssport. Das gibt es hier in der Umgebung meines Wissens nirgendwo. Über dem kleinen See wäre vielleicht eine Bungee-Jumping Anlage attraktiv. 

Highlight könnte eine spektakuläre Glasbodenaussichtsplattform über dem Steinbruch sein. 

Auch an diesem Steinbruch gäbe es zwei große abräumbare und für Themengärten oder eine Ökosiedlung nutzbare Haldenflächen im nördlichen und westlichen Bereich.

 

15.) 100 m entfernt im Süden Dornaps liegt ein weiterer aufgegebener Steinbruch, der sich als naturnah belassener Steinbruch mit unbeeinflusster Flora und Fauna eignen würde. Menschen würden sich hier auf eine beobachtende Rolle von den Rändern aus beschränken (BUGA-PARK 5)

 

16.) Im erweiterten Rahmen eines CIRCULAR - VALLEY könnte die Buga ein Mustermodell für die Neunutzung von Steinbrüchen werden. Tausende verlassene Steinbrüche könnten in fast jeder Kommune der Mittelgebirgslandschaft Deutschlands für eine sinnvolle Neunutzung gewonnen werden. Die Buga 2031 könnte vier (fünf) Modelle vorstellen: 

 a) Die völlige Neungestaltung als z.B. Multifunktionsarena mit Parkhaus (Steinbruch Wieden BUGA-PARK 1);  

 b) die Umgestaltung zu einer Landschaft für die Freizeitgestaltung (Steinbruch Dornap-Wieden BUGA-PARK 2); 

 c) die weitgehend naturbelassene Gestaltung als Schutzraum für Tiere und Pflanzen mit Beobachtungsmöglichkeiten für Menschen (Steinbruch südlich von Dornap BUGA-PARK 5)

 d) die teilweise funktionsfähige Erhaltung eines Steinbruchs (Steinbruch der Kalkwerke Dornap westlich von Dornap)

 e) als Exkursionsmöglichkeit den Steinbruch Schöller - Osterholz (Steinbruch Oetelshofen) als funktionierender Steinbruch im Betrieb.

Angesichts der riesigen Menge aufgegebener Steinbrüche in Deutschland würde eine solche Gestaltung auch viele Landschaftsgestalter und Politiker zu einem anregenden Besuch der Buga reizen. Eine von CIRCULAR-VALLEY veranlasste wissenschaftliche Begleitung gäbe der Buga noch einmal eine ganz andere Dimension und landschaftsplanerische Bedeutung. Spannend wäre das Verhältnis zwischen inzwischen entstandenen besonderen Biotopen und für Menschen bedeutsamen Neunutzungen. Angesichts der Vielzahl ungenutzter Flächen könnte eine gesetzgeberische Veränderung notwendig sein (Bundesberggesetz, Rekultivierung der Tagebaue, Ewigkeitslasten von Steinbrüchen). Gesamtgesellschaftlich gesehen dürfte es nicht  sinnvoll sein, dass wie im Kalkabbaugebiet Wuppertaler Westen großflächig begrünte Mondlandschaften zurück bleiben und neue Haldenflächen Waldgebiete zerstören.

 

17.) Als Flächen für Themengärten könnten vielleicht auch Flächen des Landschaftsbauers Leonhards an der B 7 gegenüber dem Parkhaus genutzt werden.

 

18.) Die Nutzung der momentan vorgesehenen Flächen im oberen Teil der Tesche an der Bahnstraße (BUGA-PARK 3) dürfte mit einem Parkhaus im Steinbruch Wieden leicht vereinbar sein: Eine Sesselseilbahn während der Buga könnte beide Bereiche über Waldflächen verbinden, ohne Wohnhäuser zu überqueren. Von der Sesselbahn aus hätte man einen faszinierenden Blick einerseits weit ins Rheinland, andererseits weit über Wuppertal.  

 

19.) Zusätzlich könnten die Flächen für die Buga-Ausstellung zur Verfügung stehen, die derzeit jenseits der Bahnstraße als Parkplätze (evtl. BUGA-PARK 4) vorgesehen sind.

 

20.) Die künstlerische malerische oder grafische Ausgestaltung der vielen inneren Betonflächen im Parkhaus könnte als kreativer Wettbewerb zur Buga ausgeschrieben werden. Auch Ideen zur Betonbegrünung (für Innen- und Außenflächen) könnten für die Buga ein interessanter Ausstellungsteil werden. 


 

C) Verkehrsmäßige Anbindung

 

21.) Bahn: 

  • Ab Bahnhof Vohwinkel Pendelbusse zur Tesche und zum Buga-Gelände Wieden (Wieden Schleife) 

  • Ab S-Bahnhof (S 9 - RE 49) Aprath Fußweg bis Buga Gelände Wieden  1300 m (Pendelbus bis Wieden Schleife)

  • Ab S-Bahnhof (S 28 Regiobahn) Hahnenfurth-Düssel Fußweg 500 m bis Eingang Dornap West (Brücke über/unter Bahn) 

  • Ab S-Bahnhof Sonnborn (ab anderer Autobahnseite) Sesselseilbahn ohne Wohnhausüberquerung möglich entlang Industriestraße - Schloss Lüntenbeck bis Buga-Gelände (ca. 2000 m)

Busse und Linienbusse: Ein- und Ausstieg vergrößerter Haltepunkt Wieden Schleife oder Eingangsbereich Buga Gelände Tesche

Auto: 

  • Parkhauseinfahrt unmittelbar an der zu vergrößernden Ausfahrt 5 Dornap der A 535 /B 7

  • Zweite Parkhausein/ausfahrt auf der B7 Nähe Wiedener Kreuz

Fahrrad: 

  • Fahrradweg ab Nordbahntrasse an der Lüntenbeck vorbei

  • Anschluss an geplanten Fahrradschnellweg nach Düsseldorf 

  • Bis 2031 vielleicht Fahrradweg an B 7 entlang bis Mettmann/Düsseldorf

  • Buga 2031 als Anlass für den Bau eines flachen (!) Düssel-Radweges von Aprath über Düssel - Schöller - Gruiten - Neandertal - Erkrath - Gerresheim bis Düsseldorf


 

p.s. 1: Da die heute der belgischen Firma Lhoist gehörenden Steinbrüche nur noch wenig genutzt werden (Kalkwerke Dornap nur noch wenig Abbau. Verarbeitung in Flandersbach) und auch die Maschinen und Werkstätten am Steinbruch in Dornap weitgehend abgeräumt sind, dürfte dieser Eigentümer möglicherweise bereit sein, auf sein Eigentum an den beiden Steinbrüchen Wieden (Schickenberg) und Dornap-Wieden zu verzichten. Unterhaltungs- und Sicherungskosten fallen ihm dann nicht mehr zur Last. 

 

p.s. 2: Der Bevölkerung in Wuppertal ist m. E. nicht zuzumuten, dass im Wuppertaler Westen immer mehr Steinbrüche und Haldenflächen entstehen, die nach Nutzung als hässliche Löcher ewig bleiben. Nicht einmal einen Spazierweg gibt es um den Steinbruch Wieden, wie er am Steinbruch in Wülfrath Schlupkothen ein beliebtes Ausflugsziel ist. Konflikte wie die Ausbreitung der Halde Osterholz mit der Zerstörung des Waldgebietes dürften zunehmen.

 

p.s. 3: Bei einer Buga an den Steinbrüchen dürfte eine Zusammenarbeit mit ebenfalls betroffenen Nachbarstädten Sinn machen: "Zeittunnel" in Wülfrath, Urmenschenmuseum im Neandertal, Out-Door-Piste für Geländewagen in der Flandersbach bei Wülfrath.


 

Autor: Manfred Alberti 18.05.2021



 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Manfred Alberti

Diese Homepage wurde mit 1&1 IONOS MyWebsite erstellt.