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                BUGA 2031:                                "JA  zum  AUS  für  die  Buga" 

 

Neuere Artikel, die nach dem BUGA-Entscheid am 29. Mai 2022  entstanden sind, finden Sie in Kap. 0. ab 0.19.. 

Der Artikel 0.21. "Schreiben an Stadtverordnete" bewertet das Ergebnis von nur 18,3 Prozent der Abstimmungsberechtigten, die sich ausdrücklich für die BUGA eingesetzt haben, und deutet auf  zukünftige Probleme der Wuppertaler Parteipolitik hin.

 

Aus Rostock berichtet der NDR am 11.06.2022, dass wohl in Übereinstimmung von Oberbürgermeister, Land und BUGA-Gesellschaft die BUGA Rostock 2025 nicht stattfinden soll.

 

25 wichtige Argumente, die gegen eine Buga31 sprechen

 

Deshalb: "JA zum AUS für die BUGA",

 

- denn 1.: 70 Mio. € BUGA - Eigenbeitrag bräuchte Wuppertal an vielen Stellen für Soziales, Kulturelles, für Kitas und Schulen, für Jugendarbeit und Vereine wesentlich dringender;

 

- denn 2.: die Warnung des Stadtkämmerers Dr. Slawig sollte von allen Verantwortlichen sehr ernst genommen werden, dass Wuppertal diese BUGA angesichts anderer Aufgaben nicht finanzieren kann;

 

- denn 3.: die ca. 69,67 Mio. € des Investitionshaushaltes würden vielen Firmen, Gutachtern und Planungsbüros in ganz Deutschland zugute kommen, aber nur zu einem sehr kleinen Bruchteil in Aufträge für Wuppertaler Unternehmen fliessen;

 

- denn 4.: die ca. 35 Mio. € staatlicher Zuschüsse durch das Land NRW stammen im Prinzip auch aus Wuppertaler Steuern und würden an anderen Stellen nicht für Wuppertaler Projekte genehmigt werden;

 

- denn 5.: das BUGA-Areal tief unten im Tescher Loch zwischen hohen Bahndämmen und Industriegelände kann auch als Park nie die Schönheit Wuppertaler Landschaft repräsentieren: Für Besucher eher abstoßend als anziehend;

 

- denn 6.: der Bau der Hängeseilbrücke ist nach Aussage des Chefredakteurs der Westdeutschen Zeitung so wahrscheinlich wie eine Fußballweltmeisterschaft für Andorra;

 

- denn 7.: die Brücke würde mehr als hundert Jahre alte Parklandschaften auf Königshöhe und Kaiserhöhe massiv verändern und zerstören;

 

- denn 8.: wegen der abgelegenen Lage ohne annehmbare Pkw- und Bus-Zufahrten und Parkplätze für Touristen könnte selbst eine gebaute Brücke in den folgenden zehn Jahren kein vielbesuchtes touristisches Highlight werden;

 

- denn 9.: der Traum der weltweit längsten Hängeseilbrücke 2031 in Wuppertal wird sich nicht erfüllen, weil schon in den nächsten zwei Jahren fast genauso lange Hängeseilbrücken u.a. im Sauerland (Willingen) eröffnet werden. Am 09. Mai 2022 wird in Tschechien (Glatzer Schneeberg) eine 721 m lange Hängeseilbrücke eröffnet.

 

- denn 10.: der Bau der Hängeseilbrücke würde bis kurz vor Baubeginn sehr unsicher sein, weil ein Nein bei dem Planfeststellungsverfahren 2028 oder anschließenden Gerichtsurteilen kurz vor der BUGA das Aus für das unverzichtbare BUGA-Highlight bedeuten würde;

 

- denn 11.: die BUGA im Westen förderte keinerlei bleibende Strukturverbesserungen, die der gesamten Stadt zugute kämen;

 

- denn 12.: die BUGA mit 140 Mio. € Gesamtkosten bringt für Vohwinkel nur einen kleinen Park im Tescher Loch, eine Vergrößerung des Skatergeländes am Homann-Damm und eine neue Fußgängerbrücke über die Bahnstrecke mit einer Gesamtinvestition von weit weniger als zehn Mio. €. Rechnet man noch 15 Mio. € für die Brücke hinzu, würden bei ca. 145 Mio. € Gesamtkosten nur 25 Mio. € in Investitionen für die Wuppertaler Infrastruktur fließen.

 

- denn 13.: das absehbare Verkehrschaos in Vohwinkel und am Zoo würde Besucher und Einwohner 170 Tage lang täglich verärgern;

 

- denn 14.: eine völlig überlastete und immer wieder ausfallende Schwebebahn würde viele Besucher enttäuschen;

 

- denn 15.: der beschwerliche Weg zwischen beiden Arealen und der Station Bruch würde von vielen älteren Besuchern als eine Zumutung empfunden werden, die sie aus anderen BUGA-Städten nicht kennen;

 

- denn 16.: es ist kaum vorstellbar, dass BUGA-Besucher aus Köln oder Düsseldorf nach der BUGA noch zum Einkaufen in Kettenläden oder zum Restaurantbesuch durch Elberfeld spazieren gehen;

 

- denn 17.: die Träume, Wuppertals Attraktivität für Touristen zu erhöhen, könnten sich wegen insgesamt mangelhafter touristischer Infrastruktur in der ganzen Stadt als Trugschluss erweisen;

 

- denn 18.: eine Investition einiger Mio. € in ein Tourismuskonzept statt der 70 Mio. € in die BUGA könnte kurz- und langfristig wesentlich besser und gezielter Touristen nach Wuppertal locken;

 

- denn 19.: die vielen kurz vor dem Bürgerentscheid sprudelnden Ideen von BUGA-Plänen in der ganzen Stadt und der Bergischen Region übersehen, dass die Machbarkeitsstudie nur 2,3 Mio. € Investitionen für Projekte ("BUGA im Quartier", "Buga plus") außerhalb der engen BUGA-Areale vorsieht und deshalb alle neuen Ideen eine eigene weitere Finanzierung außerhalb der BUGA benötigen;

 

- denn 20.: die Förderung des Grünen Zoos durch z.B. eine Seilbahn auf dem Zoo-Gelände könnte ohne BUGA-Anbindung leichter und zeitnäher finanziert werden;

 

- denn 21.: die Überlastung des Zoo-Infrastruktur und der  Parkmöglichkeiten im Zoo-Viertel durch täglich tausende bis zigtausende zusätzliche BUGA-Besucher würde die normalen Zoobesucher mit kleinen Kindern abschrecken; 

 

- denn 22.: die BUGA 2031 würde die Chancen Wuppertals zunichte machen, später eine Bundesgartenschau auszurichten, wenn z.B. mit einer Neunutzung der Kalksteinbrüche und Haldenflächen echte wertsteigernde Strukturverbesserungen mit Hilfe der Kompetenz der Bundesgartenschaugesellschaft erreicht werden könnten;

 

- denn 23.: gerade die Wuppertaler, die von sozialen Hilfen, von Stärkungen der Kitas, Schulen und Jugendarbeit, von Unterstützungen für Sportvereine und Kultur profitieren, würden von einer 10 Jahre langen Kürzung dieser Hilfen um jährlich 7 Mio. € am meisten betroffen. Das bedeutet: Sie finanzieren die BUGA mit 70 Mio €, aber werden wegen des hohen Eintrittspreises in die umzäunten BUGA-Areale die BUGA nicht besuchen können;

 

- denn 24.: die Buga ist ein teures Zuschussgeschäft, weil für die 105 Mio. € Stadt- und Landeszuschüsse in Wuppertal keine adäquaten Gegenwerte bei der Verbesserung der Stadtstruktur entstehen. Bei 2 Mio. Besuchern rechnet die Machbarkeitsstudie mit Ticketeinnahmen von ca. 28,5 Mio. €. Aus Sponsoring und anschließenden Mobiliarverkäufen sind ca. 5 Mio. € zu erwarten, so dass die Buga bei 120,6 Mio. € Gesamtkosten und 33,5 Mio. € Einnahmen ein Defizit von ca. 87,1 Mio. € produziert, das durch die Stadt und durch Landeszuschüsse gedeckt werden muss.

 

- denn 25.: die Eintrittspreise werden 2031 in Wuppertal schon ohne Berücksichtigung der Teuerungsrate um ca. 60 Prozent teurer sein als 2021 in Erfurt. Zu dem Normaleintrittspreis von 25 € (Erfurt) kämen Zuschläge für den Parkhaus-Shuttleverkehr, für die privat finanzierte Seilbahn vom Zooparkplatz zur Königshöhe und vor allem für den Zoo-Eintritt, so dass man für ein Tagesticket 2031 ca. 40 € plus Teuerungsrate bezahlen muß.

 

 

deshalb: "JA zum AUS für die BUGA"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Manfred Alberti

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