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Neue Machbarkeitsstudie zur Buga 2031

 

Nun hat die Stadt freiwillig oder unter sanftem juristischem Druck doch schon die neue Machbarkeitsstudie zur Buga veröffentlicht. Der Grüne Zoo steht jetzt im Mittelpunkt zwischen Lokschuppen Vohwinkel und der Hängebrücke über der Wupperpforte.

Ob damit viel erreicht ist? Die Finanzierung scheint das größte Hindernis zu sein. Doch der Kommentar in der WZ von Andreas Boller am 05.08.2021 legt wahrscheinlich ungewollt den eigentlichen kritischen Punkt offen: "Wie wäre es mit einem Bürgerentscheid? Nein, bitte nicht. Damit würde der Rat es sich zu leicht machen, denn ein Bürgerentscheid wäre das sichere Aus für die Buga - ohne Chancen, Risiken und Nebenwirkungen abzuwägen." (WZ 05.Aug. 2021 S.18)

Autor Boller hat den Kern des Problems getroffen: Eine Buga müsste von der Begeisterung der Menschen getragen werden. Eine Buga gegen den Willen der Bevölkerung ist völlig unmöglich. Denn die Wuppertaler Bevölkerung hat offensichtlich andere Sorgen als eine Hängebrücke über dem Tal oder einen neuen Park im Loch zwischen drei alten Eisenbahntrassen in Vohwinkel.

Auch wenn die gesamte Buga damit gestorben wäre, lohnt es sich, über einzelne gute Ideen nachzudenken. Manches lässt sich auch ohne Buga verwirklichen, zum Beispiel eine Seilbahn vom Parkplatz bis zum höchsten Punkt des Zoos.

Eine Seilbahn, die nicht bis hoch zur Königshöhe fährt, würde auch ein besonderes Dilemma lösen.Bei der Buga 2031 müsste die Seilbahn täglich 10 000 Menschen hinauf und hinunter befördern können. Diese Seilbahn mit hoher Kapazität würde für zehn Jahre durch Vertrag festgeschrieben, obwohl nach der Bundesgartenschau die Besucherzahl der dann kostenpflichtigen Brücke sehr viel niedriger sein würde. Als reine Zoo-Seilbahn reicht aber ein wesentlich kleinerer Seilbahntyp völlig aus und wäre leichter zu finanzieren.

Einzelne Perlen in der Machbarkeitsstudie reizen zum Nachdenken. Aber wichtiger dürfte die kritische Auseinandersetzung u.a. mit dieser Brücke sein, die zwar faszinierend aussieht, aber eine Menge Probleme aufwirft: Steinwürfe von der Brücke, Eiszapfen, sichere Verankerung im löchrigen Wuppertaler Kalkstein, Baustraßen auf Waldwegen etc. .

Die aktuelle Broschüre lädt nicht nur Wuppertaler Fachleute zum kritischen Beurteilen dessen ein, was die Machbarkeitsstudie in leuchtenden Farben ausmalt. Der Stadtrat braucht für seine Entscheidung im November eine umfassende Analyse aller Vor- und Nachteile einer Bundesgartenschau.

 

(Veröffentlicht in WTOTAL am 06.08.2021)

 

 

 

 

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© Manfred Alberti

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