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Wuppertaler Tourismuskonzept

 

 

mit

Tourismuszentrum Berliner Platz

Vorschläge für ein (Bus-) Tourismuskonzept für Wuppertal


Aus den Erfahrungen einiger hundert von mir geplanter und durchgeführter Bustagestouren braucht ein attraktiver Zielort für ein Bustour Folgendes

  • ein Highlight

  • einen für Busse leicht erreichbaren Anlaufpunkt

  • naheliegende Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten

  • Busparkplätze in der Nähe

  • unmittelbar dort genügend und saubere Toiletten (gegen Gebühr)

  • ein Cafe / eine interessante Restauration

  • ein Informationszentrum

  • leichter Eintritts- (Fahr-)kartenverkauf

  • ein Verkaufsraum mit attraktivem und breitem Angebot und langen Öffnungszeiten

  • ein Kinosaal für einführende Filme über das Highlight und/oder Begrüssung durch Stadtführer etc

  • das Highlight sollte so flexibel zu besichtigen sein, dass Staus auf der Anfahrt keine Rolle spielen müssen

  • leichte Orientierungsmöglichkeiten

  • klar planbare Zeitmöglichkeiten für die Highlights (Schwebebahn z.B. 75 Minuten),

 

Für Individualtouristen sind die obigen Anforderungen fast identisch. Zusätzlich sollten folgende Angebote vorhanden sein:

  • leichte Parkmöglichkeiten

  • für Kinder ein Spielplatz

  • leichte Übersicht über das Angebot auch neben dem Highlight, um sich sehr schnell orientieren und entscheiden zu können

  • Hotelbuchungsmöglichkeit

 


Angesichts solcher Anforderungen bietet sich für Wuppertal folgendes Tourismuskonzept an:

 

a) Tourismuszentrum am Berliner Platz

Wenn man davon ausgeht, dass jeder (neue) Wuppertal Besucher einmal eine Runde mit der Schwebebahn führt, dann gibt es nur zwei Punkte, wo man alle Besucher erreichen kann: An den beiden Endhaltstellen. Da in Vohwinkel nahezu kein Platz vorhanden ist, bietet sich der Bau eines Tourismuszentrums auf dem Berliner Platz an. Denkbar wäre ein stilistisch an die Station angepasstes, mit viel Glas versehenes (rundes oder achteckiges) Gebäude. Nahe an der Fernautobahn A 1 gelegen mit unmittelbarem Zugang zum S-Bahnhof Oberbarmen wäre dieses Tourismuszentrum sehr gut angebunden.

- Im Erdgeschoss fänden Infozentrum mit Verkaufsraum und Toilettenanlagen (mit Gebühr) Platz.

- Der Verkaufsraum sollte sehr groß sein und nicht nur im engeren Sinne touristische Artikel anbieten. Da die Innenstädte sowohl in Barmen als auch in Elberfeld durch die Filialen von überall vorhandenen Kettenläden für Besucher uninteressant sind und es auch keine sehenswerte historische Altstadt gibt, werden die wenigsten Bustouristen die Innenstädte ansteuern. Für sie sollte deshalb der Verkaufsraum sehr umfassend sein: Neben touristischen Artikeln sollten Artikel angeboten werden, die als hochwertige „Mitbringsel“ gerade kaufkräftige ausländische (Z.B. aus Fernost) Kundschaft anspricht und von ihr bewusst erwartet wird und ausdrücklich gewünscht ist: Z.B. „Talwaren“, Cronenberger und Remscheider Werkzeuge, Solinger Messer, hochwertige Besteck(kästen), Barmer Spitzen, Vorwerk- Artikel, Artikel der in Wuppertal ansässigen deutschen GEPA-Zentrale, Wuppertaler Ansichten von Wuppertaler Künstlern, andere exklusive Wuppertaler Erzeugnisse für Privatpersonen etc. Ein Versandservice sollte angeboten werden: wer in Tunesien einen Teppich kauft, bekommt ihn selbstverständlich ins Haus geliefert)

- Daneben sollten die touristischen Bedürfnisse von Besuchern (Infos, Hotelbuchungen, Eintrittskarten, Wuppertaler Literatur zu Pina Bausch, Engels, Skulpturenpark, Wuppertal Institut etc) im Mittelpunkt stehen.

- Im ersten Geschoss könnten drei Kinosäle (zwei für sich überschneidende Gruppen und einer für Individualtouristen), die in Dauerschleifen (für Individualtouristen) Kurzfilme über Schwebebahn und Wuppertal zeigen. Für Gruppen könnte die Auswahl umfassender sein und auch unterschiedliche Sprachen umfassen: Deutsch, englisch, niederländisch, dänisch, chinesisch, japanisch etc.

- Im zweiten Stock wäre Platz für ein Cafe/ Restaurant mit Ausblick auf die Schwebebahn. Von dort aus sollte ein stufenloser Übergang auf die Abfahrtsplattform der Schwebebahn möglich sein.

- Im Keller könnte ein öffentliches WC (ohne Gebühr) eingerichtet werden.

- An den Seitenwänden / Fenstern auf allen Etagen könnten wie in einem kleinen Schwebebahnmuseum historische Bilder, Fotos und Zeichnungen zur Schwebebahn ausgestellt werden.


 


 

b) Schwebebahnangebote

- Ein Tagesticket (ca 6 €) für die Schwebebahn mit individuell möglichen Unterbrechungen.

- Ein Tagesticket mit eingeschlossenem Zooeintritt oder Engelshaus oder Von-der-Heydt-Museum oder Skulpturenpark

- Ein kostenloses Infoblatt mit Infos über von der Schwebebahn aus zu sehende touristisch interessanten Sehenswürdigkeiten.

- für Gruppen: Da Gruppen selten minutengenau planen können, sollte für angemeldete Gruppen (grobe Abfahrtszeit) mit mindestens 35 Fahrkarten (ca 200 €) ein Beginn der Fahrt ab Oberbarmen dann möglich sein, wenn alle Gruppenteilnehmer auf der Abfahrtsplattform angekommen sind. Diese Gruppen bekämen eine Sonderfahrt, die auf der Hinfahrt bis Vohwinkel an keiner Station hält und auf der Rückfahrt Gruppen dort aussteigen lässt, wo sie ein Ziel ansteuern (z.B. Zoo, Döppersberg – von der Heydt-Museum, Adlerbrücke – Engelshaus). Für den Rest der Rückfahrt benutzen diese Gruppen dann die normalen Schwebebahnfahrten.

- für Gruppen: In allen (Sonder-) Wagen gibt es per Lautsprecher automatische Stadtführungen von der Schwebebahn aus. Diese können allgemein gehalten sein, bestimmte Aspekte (Z.B. Industriekultur) in den Mittelpunkt stellen und auch in verschiedenen Sprachen angeboten werden. Zusätzlich zu bezahlende Stadtführer sind dazu nicht notwendig. Gerade für niederländische Busunternehmer könnte so ein Tagesbesuch in Wuppertal (Z.B. mit Weihnachtsmärkten) sehr attraktiv sein.

- für Gruppen: Durch die individuell planbare und abrufbare Abfahrtszeit der Sonder- Schwebebahn haben Reiseleiter keine Angst, dass trödelnde Teilnehmer (Toilettenbesuch) ihren ganzen Tagesplan durcheinander bringen oder Highlights zeitlich zerstören.

- für Gruppen: An Wuppertal auf der A 1 vorbeifahrende Busse könnten so in überschaubarer und planbarer Zeit (ca zweieinhalb Stunden plus Cafezeit) ihren Reisenden eine attraktive Fahrtunterbrechung als Pause anbieten.

- für Gruppen: Vorher bestellte Kaiserwagenfahrten sollten in ähnlicher Weise auf Abruf ab Berliner Platz möglich sein.

- Im Infozentrum könnten für Individualtouristen Headsets mit Führungen „Wuppertal von der Schwebebahn aus gesehen“ ausgeliehen werden. Diese könnten ebenfalls thematisch orientiert sein und auch frendsprachliche Angeboten enthalten.


 

c) Schwebebahnmodell zum Selbstfahren

- Auf einem historischen Foto von 1890 ist auf dem Werksgelände des Schwebebahnerbauers Eugen Langen in Köln (Zuckerfabrik Pfeiffer Langen, Köln) ein wie ein an einer Schiene hängendes Fahrrad als funktionierendes Schwebebahnmodell zu sehen. Ein Privatunternehmer könnte solche Modelle bauen lassen und am Berliner Platz unter der Station oder neben der Station zur Rosenau hin an einem ovalen Gerüst über der Wupper fahren lassen: Eine große Attraktion nicht nur für Kinder. Tandems könnten für Eltern mit kleinen Kindern angeboten werden. (Bild siehe bei googlen: Schwebebahn Selbstfahrgondel)


 

d) Schwebebahnhinweis auf Fernautobahn A 1

- Braune touristische Hinweisschilder sollten auf beiden Seiten der von vielen Urlaubern benutzten A 1 vor der Ausfahrt Schwelm / Langerfeld auf die Schwebebahn hinweisen. Autofahrer werden bei jedem Vorbeifahren daran erinnert, dass sie immer schon einmal mit der Schwebebahn fahren wollten. Da man nicht davon ausgehen kann, dass alle Autofahrer wissen, dass die Schwebebahn ein öffentliches Verkehrsmittel ist, das sehr preiswert von 06.00 Uhr bis 22.00 Uhr besichtigt werden kann, wäre kurz hinter den Ausfahrten Schwelm / Langerfeld auf der B 7 eine Infotafel empfehlenswert, auf der Besucher Grundinformationen bekommen: Einstiegsstellen, Parkplätze, Kosten, Betriebszeiten, Dauer einer Rundfahrt, zusätzliche Besichtigungsmöglichkeiten am Wege wie der Zoo, Engelshaus mit Industriemuseum etc.


 

e) Parkmöglichkeiten

Auf dem Parkplatz Rittershauer Platz / Höfen könnte ein Parkhaus gebaut werden, das außer für Touristen als Park- und Ride Parkplatz sowohl für Barmen, Elberfeld als auch für Düsseldorf und Köln wie Hagen und Dortmund dienen könnte. Durch dieses Parkhaus könnten auf der anderen Eisenbahnseite an der Waldeckstraße und Widukindstraße einige Parkplätze für das Abstellen von Reisebussen frei werden.


 


 


 


 


 

 

 

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