www.manfredalberti.de
                                   www.manfredalberti.de                    

 

 

Warum die Bundesgartenschau 2031 nicht gut wäre für Wuppertal

 

Mit einer sehr teuren Werbekampagne versuchen Stadt und Förderverein gerade, die Bundesgartenschau vor dem AUS durch den Bürgerentscheid zu retten.

Viele Wuppertaler sehen den Sinn und Vorteil dieses 145 Mio. € kostenden Events für Wuppertal nicht. Riesige Träume von Erfolgen und Aufschwung etc. prägen die Werbung, doch die immensen Risiken und Nachteile werden weitgehend verschwiegen.

Wuppertal hat keine Infrastruktur wie eine Messestadt mit großen Parkplätzen, kapazitätsstarker Straßenbahn und weiten Ausstellungsflächen. Wuppertal muss überall improvisieren. Verärgerungen statt Freude werden viele Besuche prägen.

- Täglich 4000 Autos würden 20 Kilometer freie Straßenränder in Vohwinkel und Sonnborn als Parkplätze benötigen. Sie kurven vormittags in endlosen Schlangen durch Vohwinkel, Tesche, Sonnborn, Hindenburgstraße und durch die Lüntenbeck. Erfolglose Besucher fahren enttäuscht von Wuppertal wieder nach Hause. Bis zur Wegfahrt der Buga-Besucher nach 16.00 Uhr finden selbst Anwohner keinen Parkplatz mehr.

- 200 Busse und Shuttlebusse blockieren Kaiserstraße und Zufahrt zum Zooviertel.

- Die Schwebebahn ist mittags zusammen mit dem normalen Schüler- und Personenverkehr völlig überlastet.

- Das Hauptareal der Buga ist eine der hässlichsten Flächen Wuppertals unten zwischen hohen Bahndämmen, Hochhäusern und Industriegebiet: Keine Werbung zum Wiederkommen oder Wohnen in Wuppertal.

- Die sinnvolle Zooseilbahn müsste sowieso zusätzlich zum Buga-Etat finanziert werden.

- 70 Mio. € Eigenbeitrag der Stadt Wuppertal bringen dauerhaft nur einen kleinen Park, eine Sportfläche und eine Gleisbrücke in Vohwinkel. Das eigentliche Highlight "Hängeseilbrücke über der Wupperpforte" gilt kaum noch als realisierbar.

- Für 70 Mio. € könnte man viele Defizite und Probleme Wuppertals sinnvoller und effektiver direkt behandeln. Ein professionelles Tourismuskonzept statt vergebliches Hoffen auf das Wiederkommen der Buga-Besucher. Die Nöte bei Kitas, Schulen und Vereinen, in der Kinderarmut und bei Hartz-IV-Empfängern schreien nach Lösungen.

 

Die Bundesgartenschau 2031 wäre ein teurer Flop statt ein wirklicher Aufbruch. Bewahren Sie Wuppertal vor einem schmerzhaften Irrtum. Deshalb:

Stimmen Sie mit JA zum AUS für die BUGA.

(WTOTAL 17.05.2022)

 

 

Druckversion | Sitemap
© Manfred Alberti

Diese Homepage wurde mit IONOS MyWebsite erstellt.