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Todesurteil für die Bundesgartenschau 2031

So schnell kann es gehen: Da hat nicht das monatelange Unterschriftensammeln der Bürgerinitiative der Bundesgartenschau 2031 den Todesstoß versetzt, sondern eine kleine Bemerkung des WZ-Chefredakteurs Lothar Leuschen zur Hängeseilbrücke in seiner samstäglichen Kolumne am 19.02.2022: "Dabei ist die Entstehung dieser Brücke schon allein ihrer Kosten und der baurechtlichen Beschränkungen in Deutschland wegen so wahrscheinlich wie ein Fußballweltmeister-Titel für Andorra."

Vor zwei Jahren sind schon die Tescher Wiesen als Zentrum des Kernareals 1 weggefallen und die zweite Machbarkeitsstudie musste die Buga beschränken auf eine hässliche Brache zwischen hohen Bahndämmen im Tescher Loch und auf das Lokschuppenareal. Nun ist also das Ende des ganzen Kernareals 3 mit der Brücke und den beiden Höhenparks Kaiserhöhe und Königshöhe gekommen.

 

Die WZ stand bislang felsenfest an der Seite der Buga-Befürworter. Lothar Leuschens Abgesang auf die Hängeseilbrücke wird vermutlich kaum jemand widersprechen, zumal er bislang zu den deutlichsten Befürwortern der Buga gezählt wurde und er sich seine Andorra-Bemerkung sehr gut überlegt haben dürfte. 

 

Was bleibt von der Buga außer dem Grünen Zoo? Fast nichts. Und das für ungefähr 100 Mio. €! Das kann niemand verantworten. Damit dürfte der Bürgerentscheid überflüssig sein und nur sinnlose Kosten verursachen. Diese Buga31 ist gestorben.

 

Doch ist Wuppertal ja nicht arm an Brachflächen, die dringend eine Aufwertung brauchen. Seit drei oder vier Jahrzehnten stehen im Westen riesige ausgebeutete Steinbrüche mit den dazu gehörenden Halden ungenutzt herum. Seitdem man solche Steinbrüche nicht mehr mit Müll zuschütten darf, fehlt eine sinnvolle Nutzung. Wuppertal braucht aber jede Menge Flächen für Wohnbebauung wie für Industrieansiedlung. Schon wenn man nur die Haldenflächen abräumen und den Abraum in eine einzige Grube kippen könnte, bekäme Wuppertal hochwertige Wohnflächen für mehrere tausend Bürger.

 

Wäre das nicht eine sinnvolle und für Wuppertal gewinnbringende Aufgabe für eine Bundesgartenschau? Europaweit könnte man von internationalen Experten Neunutzungen für die Steinbrüche und Haldenflächen entwickeln lassen!

 

Z. B. als attraktives Ausflugsziel ein Abenteuersteinbruch mit Kletterparadiesen, Seilrutschen, Bungee-Jumping und einer Hängeseilbrücke über dem See, auf dem man Bötchen fahren kann. 

Oder ein naturbelassener Steinbruch mit Spazierwegen oben zur Erholung und zur Naturbeobachtung, für Kinder eine Naturschule. 

Oder ein Steinbruch mit einer riesigen Mehrzweckhalle für Sport- und Musikveranstaltungen, die unmittelbar an der A 535 und B 7 mit einem großen Parkhaus ein sehr verkehrsgünstig gelegener Veranstaltungsort sein würde. Und außerhalb von Veranstaltungen könnten die luftigen Etagen des Parkhauses als vor Regen und Schnee geschützte Bahnen für Laufsportler, Radfahrer und Spaziergänger dienen. Ein überdachter Verkehrsübungsplatz für Kinder kann dank der teilweise bushohen Parketagen ganzjährig bequem und sicher für alles Schulen genutzt werden.

 

Eine Buga 2037 in den Steinbrüchen und mit den Themengärten auf den Haldenflächen könnte mit hunderten Ideen aus der ganzen Stadtgesellschaft für viele sinnvolle Nutzungen auch nach der Buga entwickelt werden.

 

Und ein Highlight dürfte die alles verbindende Seilbahn über und neben den Steinbrüchen mit Blick in die aktuellen Kalkabbaugebiete mit riesigen Maschinen und überdimensionierten Fahrzeugen sein.

 

Die Umnutzung der Braunkohlegebiete in der Lausitz und am Niederrhein in Freizeitgebiete wird mit Milliardenbeträgen gefördert. Sollten da nicht auch Wuppertal und Niederberg Ansprüche anmelden können für die Umnutzung der Kalksteinbrüche?

 

Eine solche Buga 2037 wäre sehr spannend, für Besucher attraktiv und für Wuppertal wertvoll, da wir nicht nur neue Wohnflächen sondern auch überregional anziehende Freizeitangebote bekämen.

 

 

 

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© Manfred Alberti

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