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KRITIK UND PROBLEME FEB. 2026

 

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Scherff,
sehr geehrte Damen und Herren in der Stadtverwaltung,
sehr geehrte Vorsitzende der Wuppertaler Parteien und Fraktionen,
sehr geehrte Abgeordnete des Wuppertaler Stadtrates (soweit ich die E-Mail-Adresse im RIS finden konnte)
 
 
0.) Einleitung
 
Stadtrat und Verwaltung werden in den nächsten Wochen für das notwendige Haushaltssicherungskonzept über die Wichtigkeit verschiedener Pläne diskutieren und dann über die Vorlage für die Bezirksregierung entscheiden. 
 
Dabei sollte m. E. vor allem die BUGA31 kritisch hinterfragt werden: 
Ist die BUGA wirklich sinnvoll für die Zukunft Wuppertals oder schädigt sie mehr, als sie Gewinn für Wuppertal bringt?
 
Der frühere Oberbürgermeister Prof. Dr. Schneidewind hat leider die BUGA seit 2022 aus allen Diskussionen in der Öffentlichkeit, Verwaltung und Politik herausgehalten, um nach der hauchdünn gewonnenen Bürgerbefragung ohne kritische Diskussionen die BUGA-Vorbereitungen durchziehen zu können. Auch die Wuppertaler Presse hat kritischen Anmerkungen zur BUGA nur ganz am Rande Platz eingeräumt. So sind sehr viele kritische Punkte der BUGA in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt.
 
Ich habe deshalb für die Pläne zur Bundesgartenschau 2031 in Wuppertal die aktuellen kritischen Argumente zusammengetragen und sie im Folgenden erläutert.  Inzwischen haben sich so viele kritische Anfragen und negative Aussichten angesammelt, dass der geplante Erfolg der BUGA nahezu ausgeschlossen werden muss:   Hauptziel der BUGA sollte es nach den ursprünglichen Plänen sein, Wuppertal bekannter zu machen, einen guten Ruf für unsere Stadt zu stärken und Wuppertal als zukünftiges attraktives Ausflugsziel für die begeisterten Besucher zu etablieren.
 
Bei den vielen teils unlösbaren Problemen fürchte ich, dass die BUGA bei den Besuchern das genaue Gegenteil erreichen würde: Ärger und Enttäuschungen über die Stadt, die laut und weit herausposaunt werden würden und den Ruf Wuppertals nachhaltig schädigen: "Wuppertal - einmal und nie wieder!"
 
 
 
1.) Hauptprobleme der BUGA:    a) Wegen fehlender großer Fläche sechs zerstückelte kleine Areal (ca. 28 Hektar)
 
1.1.) Das fehlende große zusammenhängende Gelände für einen BUGA-Park
Ein Hauptproblem der BUGA in Wuppertal ist das Fehlen eines geeigneten, zusammenhängenden großen BUGA-Geländes. Wuppertal besitzt keine geeignete Brache, deren grüne Rekultivierung normalerweise die zentrale Aufgabe einer BUGA wäre.
Nach der Experten-Sichtung vieler Flächen wurden in der Machbarkeitsstudie I die "Tescher Wiesen" vorgestellt, eine große, leicht nach Süden abfallende Fläche in Vohwinkel zwischen der Bahnstraße und dem alten Bahndamm der Bahnstrecke zwischen Wichlinghausen und Mettmann. Verständlicherweise hat der besitzende Landwirt sich entschieden, diese ihm gehörende Fläche nicht zur Verfügung zu stellen, da damit seine Lebensgrundlage als Landwirt unwiederbringlich zerstört würde. 
In der Machbarkeitsstudie II hat man dann auf einige zerstückelte Randflächen der Tescher Wiesen als BUGA-Flächen zurückgegriffen: Ganz offensichtlich sind das Ersatzflächen, die von den Besuchern, die große Areale gewohnt sind, auch als Notstopfen gesehen und erlebt werden. Für 2026 besitzt Neuss für die Landes(!)gartenschau mit der ehemaligen Trabrennbahn ein 38 Hektar großes zusammenhängendes und innenstadtnahes Gelände. Demgegenüber wird fünf Jahre später Wuppertal sehr deutlich abfallen. Peinlich für eine Bundesgartenschau und peinlich für Wuppertal!
 
1.2.) Das Gelände der alten Gärtnerei als Hauptareal (ca. 11,6 Hektar)
Zwischen den hohen alten Bahndämmen der Strecke nach Mettmann und der Abzweigung zum Bahnhof Vohwinkel liegt das dreieckige Hauptareal der Wuppertaler BUGA. Dieses Gelände wird noch zerteilt durch Zuwegungen zu einem Industriegebäude, zu den Tennisplätzen des Eisenbahnersportvereins ESV und durch einige Privat- und Gewerbegebäude sowie deren das Gebiet quer durchschneidende Zufahrt. Als reine Ausstellungsfläche und Fläche für das Hauptrestaurant der BUGA verbleiben zusammen ca. 11,6 Hektar (Machbarkeitsstudie Okt. 2024 S. 66), die teils tief unter den Bahndämmen liegen. Am tiefsten Punkt ist das Hauptrestaurant geplant. Ein weiterer Teil des Geländes liegt etwas höher im Schatten der danebenstehenden Hochhäuser.
 
1.3.) Das Lokschuppenareal
Lange vor allen BUGA-Plänen hatte ein Investor das Gelände des alten Lokschuppens zwischen den Bahngleisen und der Nathrather Straße gekauft und hier ein sehr verdichtetes Neubaugebiet geplant. Als die Stadt die zuerst als BUGA-Gelände geplanten Tescher Wiesen nicht kaufen konnte, hat sich der Investor bereit erklärt, seine Bauabsichten bis nach der BUGA 2031 aufzuschieben. So hätte unmittelbar anschließend an den Eingangsbereich im Vohwinkler Bahnhof durch eine Unterführung der Gleise nach Essen eine direkte Wegeverbindung zum BUGA-Gelände geschaffen werden können. Da aber, wie in der Bezirksvertretung Vohwinkel berichtet wurde, die Bahn sich nicht imstande sah, diese Unterführung bis 2031 zu bauen, musste der Zugang zur BUGA über den gegenüberliegenden P&R-Platz geplant werden. Eine Brücke über die Gleise in Höhe des Stellwerks sollte diesen Weg verkürzen. Doch 2025 hat die Bahn de facto auch den Bau dieser Brücke angesichts der Totalsperre 2026 der Bahnlinie Hagen - Köln und des anschließenden Bauverbotes bis 2031 abgelehnt, so dass nun die Besucher einen ca. 1000 m langen Weg über den Parkplatz und dann über die Homannbrücke (mit PKWs und LKWs und Radfahrern) nehmen müssen. Der Investor kann nun einen Großteil seines Geländes bebauen und noch vor der BUGA vermieten. Was zuerst als innovatives BUGA-Baugelände im Gespräch war, dürfte angesichts der nun geplanten eng beieinanderstehenden fünfstöckigen Gebäude völlig uninteressant für die BUGA - Besucher sein. Dieses Gelände wird auch nicht zum umzäunten BUGA-Areal gehören.
 
1.4.) Der geplante Eingangsbereich im Lokschuppenareal (ca. 2 Hektar)
Da nun der im Bahnhof Vohwinkel geplante Eingangsbereich sehr weit von dem BUGA-Gelände entfernt liegt und viele Besucher auf kürzeren Wegen zum Eingang der BUGA kommen können, hat der Siegerentwurf für die Areale am Ende des Lokschuppengeländes einen neuen Eingangsbereich geplant. Da die geplante direkte Brücke über die Bahngleise nicht gebaut wird, ist das Konzept dieses Siegerentwurfes hinfällig geworden. Dort stehen neben einem Eingangsgebäude noch ca. zwei Hektar zur Verfügung, die auch als Ausstellungsfläche genutzt werden können. Von hier aus führt ein breiterer Weg zum Hauptareal 1 "Alte Gärtnerei". Die in dem Siegerentwurf für die Areale eingezeichneten BUGA-Wege durch das "Lokschuppenareal" sind nicht zu realisieren, da inmitten der bewohnten Gelände des Investors kein eingezäunter BUGA-Bereich (geplant: breite begrünte Wege) sein kann.
 
1.5.) Das Sportareal jenseits der Nordbahntrasse (ca. 4,5 Hektar)
Als einzige für die Stadtstruktur dauerhaft sinnvolle Maßnahme kann man den zu einem Sportpark vergrößerten Skaterpark neben dem Hauptareal 1 jenseits der Nordbahntrasse ansehen, die dazu durch eine Brücke überquert werden müsste. Der Gewinnerentwurf verbindet das Waldgelände des Bogenschiessvereins mit vielen verschiedenen Elementen sportlicher Betätigung. Ein solcher Park wäre einmalig in Wuppertal und könnte zum Anziehungspunkt sportlich interessierter Bürger werden.
Wahrscheinlich wäre dieser Park allerdings während der BUGA nicht so interessant: Welcher BUGA-Besucher bringt seine Sportsachen mit, um sich hier sportlich zu betätigen? Bei einer Absage der BUGA könnte man mit den eingesparten Geldern und Zuschüssen sicher diesen Park auch ohne BUGA bauen. 
Damit dieser Park während einer BUGA einen lebendigen Eindruck macht, müssten Jugendliche diesen Park während der BUGA (und danach) kostenlos benutzen dürfen.  Das wäre für die Kinder und Jugendlichen auch deshalb angemessen, da sie ja während der Bauzeit mindestens ein Jahr lang auf ihren Skaterpark verzichten müssen.
 
1.6.) Areal 2: Der Grüne Zoo (ca. 1,1 Hektar)
Der bergige Grüne Zoo hat zwar ein denkmalgeschütztes großes grünes Gelände, aber er soll nur einen einzigen Hektar zur BUGA beitragen. Das bedeutet vor allem, dass die BUGA Gesellschaft im Eingangsbereich und vor den Zooterrassen kleine Ausstellungsareale einrichtet.
Ob die BUGA-Besucher darüber sehr erfreut sind, dürfte zu bezweifeln sein, weil sie gerade lange Wege durch die Stadt zurücklegen mussten. Über die Problematik des Einbezugs des Zoos siehe Kap. 7.
 
1.7.) Areal 3: Wupperpforte Königshöhe (ca. 5,6 Hektar) (siehe Kap. 4.)
 
1.8.) Areal 3: Kaiserhöhe (ca. 3,0 Hektar) (siehe Kap. 4.)
 
1.9.) Dezentrale Kleinflächen sind besucherunfreundlich und machen einen BUGA -Besuch unattraktiv
In der Geschichte der Bundesgartenschauen brachten BUGAs mit dezentralen Flächen, wie z.B. Havelland 2015, die häufigsten Misserfolge mit enttäuschend kleinen Besucherzahlen (Ausnahme Weltkulturerbe Mittelrhein 2011).  Die Wuppertaler Nachbarstadt Neuss dagegen hat zur Landesgartenschau LAGA 2026 eine zentrale Fläche (alte Trabrennbahn) von 38 Hektar, auf der die Besucher ihren Tag sicher interessant, angenehm und stressfrei gestalten können. 
Die Wuppertaler Areale sind dagegen sehr besucherunfreundlich: Sie sind mit 11 ha und mehreren noch kleineren Flächen so klein, dass diese ca. 27,8 Hektar die kleinste BUGA seit 1951 darstellen würden. 
 
 
 
2.) Hauptprobleme der BUGA:    b) Mobilität und die Verbindung der dezentralen Areale
 
2.1.) Wuppertal als Stadt ohne Messeinfrastruktur
Ein Hauptproblem der BUGA wurzelt darin, dass Wuppertal keine Messeinfrastruktur besitzt mit starken Verkehrslinien, mit einem aufnahmefähigen Netz breiter Straßen für PKWs, ÖPNV-, Shuttle- und Reisebusse, mit genügend ausstellungsnahen Parkplätzen und Reisebusparkplätzen, mit einem separaten Radwegenetz und mit einer leicht erreichbaren attraktiven Innenstadt. Es fehlen anziehende Restaurants vor allem nahe am Ausstellungsgelände. 
 
2.2.) Anreise- und Abreiseprobleme
 
2.2.1.) Parkplatz Buntenbeck an der Bahnstraße
Der geplante Parkplatz Buntenbeck (ca. 1300 Plätze) an der Bahnstraße ist am einfachsten von der A 535 Dornap über die Düsseldorfer Straße (B7) / Wiedener Kreuz zu erreichen. Doch sowohl morgens als vor allem auch nachmittags ist diese Strecke schon heute überfüllt. Nachmittags fahren heute  ca. 650 PKWs, Busse und LKWs von der Bahnstraße aus über das Wiedener Kreuz (37 Autos pro Ampelschaltung). Durch den Parkplatz würde sich spätnachmittags der Verkehr verdoppeln. Das ist völlig unmöglich, da gleichzeitig auf der B7 aus Richtung Düsseldorf zur A 535 ähnlich starker Verkehr mit Rückstau bis zum Bahnhof Dornap kommt. Ein Kreisverkehr kann hier aus baulichen Gründen nicht eingerichtet werden.
 
2.2.2.) Zufahrt zum Parken in Wohngebieten in Vohwinkel, Sonnborn und bis zum Arrenberg in Elberfeld West
Die Zufahrt von der A 46 am Sonnborner Kreuz nach Vohwinkel ist nur zweispurig, die abendliche Ausfahrt aus Vohwinkel über die Haeseler Straße ist sogar nur einspurig. Staus durch den ganzen Stadtteil sind auch durch den morgendlichen Parksuchverkehr und die völlig überlastete Zufahrt zum Eingangsbereich im Bahnhof Vohwinkel zu erwarten. Reisebusse und Shuttlebusse erschweren die Verkehrssituation.
Für die Bewohner sehr ärgerlich wird die Situation in ganz Vohwinkel sein, dass morgens alle freien Parkplätze schnell durch BUGA-Besucher zugeparkt werden, sobald sie frei geworden sind. Das bedeutet, dass die Anwohner vom späteren Vormittag bis zum Nachmittag keine wohnungsnahen freien Parkplätze in ihrem Stadtteil finden können.
In Vohwinkel ist die Anreise für Reisebusse u.a. deshalb schwierig, weil die Unterführungen vor dem Bahnhof nur in der Mitte Fahrzeughöhen von vier Metern erlauben.
Die Situation in Sonnborn ist noch problematischer, da in Sonnborn so gut wie keine Parkplätze vorhanden sind: Die Autofahrer, die keinen Parkplatz im Zoo-Parkhaus frühzeitig gebucht haben, fahren notgedungen über die B7 oder den Schwarzen Weg direkt weiter bis zu den Wohngebieten in Elberfeld-West und Elberfeld. Ärgerliche lange Fußwege für die Besucher sind kaum zu vermeiden.
 
2.2.3.) Parken am Wochenende
Es ist geplant, dass am Wochenende entferntere Parkplätze auf Firmengeländen und im UNI-Parkhaus angeboten werden und die Besucher einen Shuttledienst nutzen können. Die vermutlich häufig langen Wartezeiten auf die Shuttlebusse, die ja auch im Stau stehen, werden für Verärgerung sorgen. 
 
2.2.4.) Reisebusparkplätze
Für Reisebusse gibt es keine BUGA - nahen Parkflächen mit einer für die Reisebusfahrer nötigen Infrastruktur. Das bedeutet, dass die Besucher am Abend zur festgelegten Zeit an vorher festgelegten Abfahrtsstellen sein müssen. In einer fremden Stadt mit großen Strecken zwischen den Arealen ist dieses vor allem für ältere Teilnehmer ein "sportliches" Unterfangen.  
Die ängstliche Nervosität von Reisebusgästen, nachmittags in unbekanntem Terrain den eigenen Bus wiederzufinden, der gänzlich anderswo zu finden sei als an der Ausstiegstelle, wird für viele Besucher den Nachmittag und das Andenken an Wuppertal prägen. Dass Busse sehr lange, oft stundenlang, auf verirrte Mitreisende warten müssen, dürfte regelmäßig vorkommen. Ältere Reisebusgäste haben oft Schwierigkeiten, ihren Bus zu erkennen, da sie ihn nur kurz bei der Abfahrt von außen gesehen haben.
 
2.3.) Mobilität zwischen den Arealen
Normalerweise um die Mittagszeit wechseln Besucher von einem in das andere Areal. Dieser Wechsel ist in Wuppertal durch die Verkehrsverhältnisse sehr zeitaufwendig und schwierig und wird deshalb zu einem Ärgernis für die Besucher. 
 
2.3.1.) Neubau der Brücken des Sonnborner Kreuzes während der BUGA
Eine besondere Schwierigkeit ist der bis 2035 geplante Neubau der 13 Brücken des Sonnborner Kreuzes über die Wupper und die A 46. Diese riesige  Baustelle liegt genau zwischen den beiden BUGA-Arealen. Auto- und Busströme drängen sich auf wenigen Fahrbahnen ebenso wie Fahrradfahrer und Fußgänger, da ja durchschnittlich 10 000 Besucher pro Tag um die Mittagszeit über diese Baustelle die Areale wechseln werden, manchmal bis zu 30 000. Die BUGA-Besucher zählen zusätzlich zum normalen Verkehr. Schwebebahnen und Bundesbahn sind nur teilweise eine Entlastung.
 
2.3.2.) Lange Fußwege zu den Arealen und zwischen den Arealen
Vom Buntenbecker Parkplatz, von den DB Bahnsteigen und Reisebusausstiegen am Vohwinkler Bahnhof sind lange Fußwege bis zum BUGA Eingang zurückzulegen. Vom Bahnhof über die Homannbrücke bis zum Eingang sind es ca. 1000 m, da die geplante Bahnbrücke wegen des Baustopps der Bahn von 2026 bis 2031 nicht gebaut werden kann. Von Areal 1 bis zur Schwebebahnstation Bruch sind es ca. 700 m (nicht behindertengerecht), bis zur Endstation Vohwinkel ca. 1200 m. Bei der zu erwartenden Überfüllung der Schwebebahn wird es zusätzliche Shuttlebusse durch die Baustelle am Sonnborner Kreuz geben müssen. Von der Haltestelle Zoo/Stadion sind es ca. 400 m bis zum Parkhaus mit Seilbahnstation, von der DB Haltestelle Zoo ca. 600 m. Oben auf der Kaiserhöhe wartet auf die Besucher von der Seilbahnstation bis zur Hängeseilbrücke eine 1000 m lange Wegstrecke. Plus 850 m über die Brücke. 
Und dann geht es nachmittags mit Fußwegen von mehreren Kilometern wieder zurück. 
Die Strecken innerhalb der Areale und im Zoo sind hier noch nicht eingerechnet. Dass ältere Personen ziemlich ärgerlich sein können über die ihnen zugemuteten Fußwege, kann man sich leicht vorstellen.
 
2.3.3.) Unübersichtliche Struktur für Besucher
Die ganze Struktur für die Wuppertaler BUGA ist für Auswärtige, die Wuppertal nicht kennen, sehr unübersichtlich und damit ärgerlich. Zeitplanungen geraten zum Glücksspiel, was besonders beim pünktlichen Erreichen des Reisebusses in unbekanntem Gelände sehr stressig werden kann.  Die zentrale Schwebebahn ist wahrscheinlich dauerhaft überfüllt, da sie manchmal schon ohne BUGA ihre Kapazitätsgrenzen erreicht. Die mögliche Alternative Bundesbahn erfordert zusätzliche lange Fußwege. Zusätzliche Busse dürften viel Zeit im Stau auf der Haeseler Straße oder vor der Baustelle des Sonnborner Kreuzes verbringen. Andere Alternativwege durch Wohngebiete können nur Ortskenner benutzen. 
Für einige wenige Besucher soll es vom Lüntenbecker Ende des Areals 1 zum Zoo eine Buslinie geben mit automatisch fahrenden Kleinbussen. Da die DB-Brücke Kirchhofstraße in Sonnborn bis 2031 nicht neu gebaut werden kann, dürfte diese automatische Linie nicht zu realisieren sein. 
Ein erholsamer Tag auf einer Bundesgartenschau sähe deutlich anders aus. Der Vergleich mit dem einen großen Areal der Landesgartenschau in Neuss 2026 würde für Wuppertal sehr peinlich ausfallen.
 
 
3.) Hauptprobleme der BUGA: c) Die Hängeseilbrücke für gleichzeitig 1000 Besucher zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe
 
3.1.) Statt "Hängeseilbrücke im tibetischem Stil"  Mini-Kopie einer normalen Rheinbrücke
Hauptattraktion der BUGA sollte die Hängeseilbrücke über der Stadtlandschaft Wuppertals werden.  Viele Besucher werden aber enttäuscht über diese "Brücke" sein: Als Hängeseilbrücken werden in Deutschland normalerweise Hängeseilbrücken "im tibetischen Style" bezeichnet: also Brücken, die nur an den beiden Talseiten befestigt sind und in einem großen Bogen durchhängen: wie die Brücken im Harz, im Hunsrück, in Willingen, in Reutte und bald in Schloss Burg. Die lange Brücke in Wuppertal ist völlig anders konstruiert: Sie wird mit den beiden 50 m hohen Pylonen den meisten Besuchern wie eine kleine Kopie jeder x-beliebigen Rheinbrücke erscheinen: touristisch völlig uninteressant.
 
3.2.) Brücke ohne gesetzliche Grundlage
Auf ein zentrales juristisches Problem hat schon 2023 das Gutachten der Kanzlei Redeker aufmerksam gemacht: In NRW gibt es (anders als in Bayern) keine gesetzliche Grundlage für die Errichtung von privaten Gewinnzwecken dienenden Brücken über öffentliche Verkehrswege (wie Bahnstrecken oder Schwebebahn). Für die Benutzung öffentlicher Brücken dürfen aber keine Eintritts- oder Mautgebühren verlangt werden. Zudem müssten solche Brücken wichtigen verbindenden Verkehrszwecken dienen. Das ist bei dieser rein touristischen Hängeseilbrücke ohne verkehrliche Bedeutung sicher nicht der Fall.
 
3.3.) Fragliche Genehmigungsfähigkeit der Brücke
Ob diese Brücke überhaupt genehmigungsfähig ist, wird sich erst nach der fertigen Bauleitplanung Herbst 2027 herausstellen. Nach einer eventuellen, also nicht sicheren Genehmigung durch die Bezirksregierung und nach den sehr wahrscheinlichen Einsprüchen schließen sich Gerichtsverfahren mit normalerweise zwei Instanzen und einer Dauer von vier Jahren an.  Das überschreitet nach Ansicht des von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten der Kanzlei Redeker (Bonn)  den für die BUGA 2031 möglichen Zeitrahmen deutlich.
Dass die Stadt plant, ungeachtet aller Einsprüche direkt mit den Bauten zu beginnen, halte ich für sehr wagemutig und unverantwortlich (Schreiben der Stadt an die Bezirksregierung Düsseldorf (AZ 31.02.01-W-FA-254) vom 30.08.2024: "Mit Rechtskraft des Bebauungsplanes kann auch im Fall einer Klage mit dem Bau begonnen werden."  S.4 von 12)
 
3.4.) Einsprüche gegen die Brücke durch BAYER 
Einsprüche gegen dieses Brückenbauwerk sind vor allem von der pharmazeutischen Firma BAYER zu erwarten, deren Grundstück bis genau unter die Brücke reicht. BAYER ist als forschendes Unternehmen durch die Störfallproblematik direkt betroffen. In Absprache mit der Bezirksregierung hat BAYER 2025 seine Einstufung in die Störfallklasse auf die höchste mögliche Stufe festlegen lassen. Damit dürfte die Firma signalisieren, dass BAYER keinesfalls einer Beschränkung seiner Betriebs- und Forschungsaktivitäten durch eine rein touristische Brücke mit erlaubterweise gleichzeitig 1000 Besuchern zustimmen könne. Bayer hat keinerlei Vorteile durch diese Brücke, könnte aber erheblichen Schadensersatzansprüchen bei einem jederzeit möglichen Brandunfall im Werksgelände ausgesetzt sein. Die Brücke liegt in neunzig prozentiger Windrichtung (von West nach Ost) vom riesigen Werksgelände. Bei einem Feuer würden in Sekundenschnelle Besucher auf der Brücke giftigen Brandgasen ausgesetzt sein, ohne dass sie die Möglichkeit auf der 850 m langen und 190 cm breiten Brücke hätten, sich in Sicherheit zu bringen. Bei gleichzeitig bis zu 1000 dann gefährdeten Besuchern beliefe sich das Risiko für die Firma BAYER im mehrstelligen €-Millionenbereich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Firma BAYER dieses wohl zu bilanzierende Risiko ohne eigene Vorteile eingehen wird. Die darüber entscheidenden Vorstände, Aufsichtsräte oder Anteilseigner (z.B. BlackRock) werden nicht aus Rücksicht auf Wuppertal als Geburtsort der Firma BAYER hohe Risiken ohne eigene Vorteile genehmigen. 
Ein juristischer Streit der Stadt Wuppertal mit der Firma Bayer als einem der größten Arbeitgeber und Steuerzahler oder gar ein Baubeginn trotz massiver Einsprüche der BAYER - AG (s.3.3.) könnte für Wuppertal leicht in einer Katastrophe enden. Die Firma könnte Überlegungen anstellen, die hiesigen  Verfahrensschritte der Vorproduktion aus dem mitten in einem Wohngebiet gelegenen Werk Elberfeld in eine ungefährdete Gegend zu verlegen: Z.B. nach Kansas in den USA.
 
3.5.) Einsprüche von Anwohnern
Einsprüche sind auch von den direkt oder schräg unter der Brücke ansässigen Anwohnern zu erwarten. Eine rein touristischen und gewinnorientierten Zwecken dienende Brücke, die verkehrlich völlig unbedeutend ist, dürfte auch nach GG Art 13 (Schutz der Wohnfläche) nicht genehmigungsfähig sein. Dieser Schutz gilt auch für die Kleingartenanlagen. Weder ist ein Schutz gegen den Einblick von der Brücke aus in private Räume und Gärten möglich noch können Vorkehrungen gegen Steinwürfe etc. getroffen werden. Besonders gefährdet sind hier die Kindertagesstätte St. Joseph und der Spielplatz Vogelsaue.
 
3.6.) Risiko durch Brände unter der Brücke
Ein hohes Risiko für die Brückenbesucher kann auch jeder Unfall oder Brand auf den unter der Brücke herführenden Verkehrswegen oder in den dort befindlichen Häusern und Gewerbebetrieben (Tankstelle) bedeuten.
 
3.7.) Gefahr durch suizidwillige Springer von der Brücke
Nachdem Wuppertal jahrelang auf der Blombachtalbrücke in Ronsdorf immer höhre Schutzzäune gegen Suizidwillige installieren musste, würde mit dieser Brücke ein für NRW einmaliger "Hotspot für Suizidwillige" geschaffen: Ein leicht zu bewerkstelligendes Übersteigen des nicht sehr hohen Geländers würde binnen Minuten eine riesige Aufmerksamkeit auf den Suizidwilligen richten: Stopp des ICE-Verkehrs mit bundesweiten Auswirkungen inclusive. Da für viele Suizidwillige der Suizidversuch vor allem ein Hilferuf nach Aufmerksamkeit für die eigenen Probleme ist, wäre diese Brücke über belebtem Stadtverkehr ein attraktiver Ort. 
 
3.8.) Einhausung der Bahnstrecke unter der Brücke nicht mehr möglich
Für ICE- und anderen Personenzüge müsste an der Kabelstraße unter der Hängeseilbrücke eine riesige Einhausung der Bahnstrecke zum Schutz gegen herabfallende und herabgeworfene Gegenstände und gegen suizidwillige Springer von der Brücke gebaut werden. Aber diese Einhausung wird es wegen des Bauverbotes der Bahn von 2026 bis 2031 auf dieser Hauptstrecke zwischen Hagen und Köln nicht mehr geben können.
 
3.9.) Erhebliche Gefahr für die sichere Stromversorgung im Wuppertaler Westen durch Überbrückung von 110 kV-Hochspannungsleitung
Auf eine besondere Gefahr haben die Wuppertaler Stadtwerke WSW mit Schreiben vom 08.04.2024 (021/2 Ri) (BPL 1294 - BUGA 2/ Hängebrücke) an die Stadt aufmerksam gemacht: Einmalig in Deutschland würde diese Fußgängerbrücke eine 110 kV-Hochspannungsleitung überbrücken. Wie hier ein wirksamer Schutz gegen herabgeworfene Gegenstände (Drähte, Ketten) oder leitende Flüssigkeiten gebaut werden könnte, ist unklar.
"Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten bezüglich des entstehenden Gefährdungspotentials für Versorgungssicherheit und Personenschutz, können wir der Bebauung mit einer Hängebrücke über unserer 110 kV Freileitung bei derzeitigem Wissensstand nicht zustimmen." (Zitat aus dem Schreiben der WSW vom 08.04.2024)
In dem gleichen Schreiben wird darauf hingewiesen, dass die Hängebrücke über das Gelände des Umspannwerks UW Kabelstraße mit den Leistungstransformatoren und der 110 kV-Freileitung verläuft. "Eine Störung der Anlage würde bedeuten, dass größere Teile von Wuppertal stromlos werden. Durch den betrieb (!) der Hängebrücke muss sichergestellt sein, dass keine Gefährdung unserer Anlagen erfolgt." (Zitat aus dem Schreiben)
 
Die Stadtwerke zeigen damit ein erhebliches Gefährdungspotential der Hängebrücke für die Stadtstruktur auf. Die Leitungen müssen geschützt sein "vor von oben eingebrachten Fremdkörpern, die einen Kurzschluss zwischen den Leiterseilen erzeugen können (z.B. Seile, Drähte, Ketten, o.ä. auch in sehr dünner Form oder andere leitfähige Gegenstände und Materialien dazu können auch leitfähige Flüssigkeiten zählen) und Gegenstände, die Leiterseile, Isolatoren (Porzellan), oder Mastgestänge beschädigen können." (Zitat aus dem Schreiben)
 
Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung im Berliner Südwesten am 03. Januar 2026 mit tagelangem Blackout für mehr als einhunderttausend Betroffene dürfte es kaum vorstellbar sein, dass eine solche deutschlandweit einmalige Brücke über der 110 kV - Freileitung mit einem sehr leicht zu realisierenden riesigen Gefährdungspotential  genehmigungsfähig sein kann.
 
Aus Anlass des Berliner Anschlags wurden die Versorgungsträger ausdrücklich gebeten, ihre Leitungen daraufhin zu untersuchen, ob sie anschlagssicher angelegt sind. Die Situation am Nützenberg und an der Kabelstraße würde zu Anschlägen geradezu einladen.
 
Massive Schutzvorrichtungen zwischen Leitung und Brücke würden auch den erwünschten optischen Eindruck einer "leichten Brücke" nachhaltig stören.
 
 
4.) Hauptprobleme der BUGA:   d) Veränderung der Königshöhe und der Kaiserhöhe
 
4.1.) Größe Areal 3 
Die beiden Flächen rund um die Brückenköpfe sollen zusammen ca. 8,6 Hektar umfassen
 
4.2.) Bauten auf der Königshöhe 
Die Hängeseilbrücke benötigt eine Vielzahl von Nebengebäuden und Notfallplätzen. Auf der Königshöhe, wo versprochenermaßen nur sehr wenige Bäume gefällt werden sollen, müsste Raum geschaffen werden für Kassen, Aufzug, Räume für Aufsichtspersonal (24/7) und Reinigungspersonal, Werkstatt,  Lagerräume für Geräte, Kiosk, Besuchertoiletten, Unterstände gegen Unwetter, Sitzplätze für Wartende oder nach den langen Wegen sich ausruhende Besucher. Über dem dortigen Wasserbehälter ist eine Veranstaltungsfläche (notwendigerweise mit Nebenräumen) geplant. Zudem soll über dem Aufzug am direkten Zugang von der Hindenburgstraße eine Wohnung (evtl. mit Atelier) gebaut werden. Zufahrten und Parkplätze für Bewohner, Angestellte und Taxen sind notwendig. 
 
4.3.) Notfallpläne für die Königshöhe
Der Siegerentwurf (01.2026) für dieses Areal Königshöhe berücksichtigt auffälligerweise keinerlei Notfallsituationen. Bei einem Brand unter der Brücke oder einem medizinischen Notfall auf der Brücke müssten binnen Minuten möglicherweise zig oder hunderte Brandverletzte versorgt werden. Breite regenfeste (geteerte) Zuwegungen mit Parkstreifen für etliche Rettungsdienste und schwere Feuerwehren und Möglichkeiten zum Umdrehen fehlen völlig. Die einzig erwähnte Notfallzufahrt von der Hindenburgstraße am steilen Abhang vorbei zum Aufzug zur Brücke und zur möglichen Künstlerwohnung mit Atelier kann keinesfalls ausreichend sein. Krankentransport über Aufzug!
 
4.4.) Kaiserhöhe
Auf der Kaiserhöhe endet die Brücke auf einem sehr steilen Gelände, das sich nur sehr bedingt als BUGA-Areal eignet. Auch hier müssten oberhalb Kassen- und Versorgungsräume gebaut werden und Möglichkeiten für Rettungsdienstfahrzeuge geschaffen werden.
 
4.5.) Offizielle Versprechen nur geringer Natureingriffe sind wertlos
Vor dem Bürgerentscheid 2022 über das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe hat es vielfach von offiziellen Stellen Versprechen gegeben, dass die Eingriffe in die Natur der Königshöhe und Kaiserhöhe nur sehr minimal sein würden: Z.B. nur wenige Baumfällungen. Diese Versprechen sind hinfällig: Die Eingriffe für eine BUGA würden Kaiserhöhe und vor allem die Königshöhe massiv verändern.
Bei der durch die "Bürgerinitiative Königshöhe" geforderten Bürgerbefragung im Mai 2022 spielten diese Zusagen nur weniger Eingriffe in die Natur der Königshöhe eine entscheidende Rolle für den knappen Ausgang. Wenn vier Jahre später diese Versprechen sich als falsch erweisen, können sich die Verfechter einer BUGA nicht mehr auf die Bürgerbefragung pro BUGA als heute noch geltende Beauftragung der Bevölkerung berufen. 
 
 
5.) Hauptprobleme der BUGA:    e) Seilbahnen vom Zoo zur Königshöhe
 
5.1.) Wahrscheinliche Notwendigkeit zweier Seilbahnen
Für den Transport der Besucher von der Talsohle aus sollen Seilbahnen gebaut werden. Wegen des fast rechten Winkels wird anscheinend aus Konstruktionsgründen der Bau von zwei Seilbahnen mit Umsteigezwang nötig sein. Um auch bei großem Ansturm die Besuchermassen transportieren zu können, muss die Transportkapazität an die höchstmögliche Menge der Brückenbesucher angepasst werden: ca. 3000 pro Stunde pro Richtung für einen gleichzeitigen Besuch von 1000 Besuchern auf der Brücke (bei jeweils 20 Minuten Aufenthalt auf der Brücke). 
 
5.2.) Zwei Seilbahnen bedeuten doppeltes Personal, doppelte Werkstätten und Garagen
Für Kabinden-Garagen und Werkstätten der unteren Seilbahn müsste eine Etage des Parkhauses reserviert werden. Für die obere Seilbahn wäre in dem Landschaftsschutzgebiet eine erhebliche Vergrößerung der oberen Station mit Raum für Garagen, Werkstatt, Personalräumen und Warteräumen nötig.
 
5.3.) Fragliche Zukunft der Seilbahnen nach der BUGA
Nach der BUGA oder gar nach dem Abbau der Brücke sind diese Aufzüge und Seilbahnen sehr deutlich überdimensioniert oder gänzlich unnötig. Die obere Seilbahn verliert dann jeglichen Bedarf, alleine die untere Seilbahn bliebe nützlich für Zoo-Besucher mit Kinderwagen etc. bis zum höchsten Punkt des Zoos am Löwengehege. Unterhaltung und Personal müssten dann bis auf ein Minimum angepasst werden können. Durch den Einbau in das Parkhaus mit Aufzügen, Warteflächen, Werkstätten und Seilbahngaragen etc. müsste dann das Parkhaus teilweise neu konzipiert und gebaut werden. Vom Parkhaus getrennte Seilbahnen wären in Hinblick auf die Fortdauer der Nutzung sinnvoller.
Eine ebenerdige Seilbahnstation neben dem Restaurant "da vinci" dürfte angesichts hunderter ähnlicher Seilbahnen mit starkem Höhengewinn unmittelbar hinter der Station keine Schwierigkeit sein. Sie könnte jederzeit nach der BUGA wieder entfernt werden.
 
5.4.) Alternative zur Seilbahn für den Zoo
Für die Zoo-Besucher alleine sind die beiden Seilbahnen nicht notwendig. Eine "Besuchereisenbahn" rund um den Zoo (Eingang - Selmaweg-Sambatrasse - Böttinger Weg - Parkplatz - Eingang) wäre auf Dauer weitaus anpassungsfähiger und rentabler. 
 
 
6.) Hauptprobleme der BUGA:   f) Parkhaus auf Zoo-Parkplatz mit integrierter Seilbahnstation in oberster Etage
 
6.1.) Planungen
Für die BUGA-Besucher, für die Zoo-Besucher und für die Anwohner soll auf dem heutigen Zooparkplatz ein Parkhaus mit ca. 600 Plätzen gebaut werden. Vor allem im voraus könnten dann PKW-Fahrer Parkhaus-Tickets buchen, so dass sie das Recht auf die Zufahrt in das sonst abgesperrte Zoo-Viertel zum Parkhaus bekommen. Das Parkhaus soll nach den 2025 vorgestellten Plänen auch als Grundstation für die Seilbahn dienen. In der siebten Etage soll die Einstiegsebene für die untere Seilbahn sein. Durch die Höhe dieser Ebene ca. 20 m über Grund soll erreicht werden, dass die Kabinen über dem alten denkmalerisch geschützten Baumbestand des Zoos schweben können. Das Parkhaus mit Seilbahnstation könnte damit eine Höhe von 37 m erreichen. Die veröffentlichten Pläne und Zeichnungen lassen auf einen riesigen und sehr auffälligen kubischen Bau mitten auf dem Zooparkplatz schließen.
 
6.2.)  Kritik für optischen Ersteindruck der Besucher von Wuppertal
Ein solche hoher Bau passt keinesfalls in das filigrane und denkmalgeschützte Geflecht des von zwei Architekten aus einem Guß um 1900 geplanten denkmalgeschützten Zoo-Viertels. Vermutlich würde das Riesenparkhaus (17 m die Baumkronen des hohen Altbaumbestandes im Zoo überragend) den optischen sehr hässlichen Ersteindruck von Wuppertal für Gäste auf der A 46 prägen: Kein schönes Bild.
 
6.3.) Aufteilung des Zoo-Parkplatzes mit Platz für Busse
Ein für die Zoo-Besucher und Anwohner notwendiges (kleineres) Parkhaus passt besser an den südlichen Rand des Parkplatzes, zumal dieser Zoo-Parkplatz dauerhaft eine große Parkfläche für Ausflugsbusse (vor allem Schulbusse) bereitstellen muss.  Während der BUGA ist wohl geplant, dass dieser Platz auch als Aus- und Einsteigeplatz für Ausflugsbusse zur BUGA und für Shuttlebusse von den dezentralen Parkplätzen am Wochenende dient. Das würde ein Riesenparkhaus mitten auf dem Platz verhindern.
 
6.4.) Mikroklima im Zooviertel
Das Zooviertel wurde um die Jahrhundertwende bewusst an dieser Stelle von den beiden Architekten Rudolf Herrmanns und Kuno Riemann geplant und gebaut, weil hier ein frischer Windstrom aus dem Westen meistens für gute Luft sorgt. Das Parkhaus würde für den Zoo diesen frischen Luftstrom weitgehend abschneiden und das Mikroklima im Zoo deutlich verändern.
 
6.5.) Lärmschutz für Zoo und Zooviertel
Die Grundstation für die Seilbahn in der siebten Etage des Parkhauses mit offener Seilbahnöffnung zum Zoo und Zooviertel hin würde für die unabänderlichen klirrenden metallischen Geräusche einer Seilbahnstation wie ein Schalltrichter für weite Teile des Zooviertels und der Siedlung Am Todtenberg wirken. 
 
6.6.) Einfluss von Dauerlärmbeschallung und permanentem Gondelbetrieb auf die Tierwelt im Zoo? 
 
6.7.) Kapazität der Aufzüge
Durch den Bau der Abfahrtstation für die Seilbahn in der obersten Parkhausetage würden sehr viele Aufzüge benötigt, die bis zu der Brückenkapazität von 3000 Besuchern pro Stunde die Besucher hinauf und wieder hinunter fahren müssen. Dazu kämen separate Aufzüge mit Halt in jeder Etage für die Parkhausbenutzer, da sonst alle Aufzüge schon im Erdgeschoss überfüllt sein würden.
 
6.8.) Warteflächen im Erdgeschoss und auf der siebten Etage mit Toilettenräumen
Im Erdgeschoss vor den Aufzügen müssten wie auf der siebten Etagen große Warteflächen für die Besucher eingerichtet werden. Dazu wären auf beiden Etagen auch Toilettenräume notwendig.
 
6.9.) Brandgefahr im Parkhaus
Was geschieht, wenn im Parkhaus ein PKW oder gar ein E-Auto zu brennen anfängt. Bis die Feuerwehr da ist, könnte ein Brand auf mehrere Autos übergegriffen haben. Die teils giftigen Brandgase hüllen in Minutenschnelle die (nicht abschirmbare) Seilbahnstation in der siebten Etage mit möglicherweise hunderten Wartenden ein. Fluchtmöglichkeiten sind von dort oben nicht vorstellbar. Besucher, die gerade in der Seilbahn unterwegs sind,  werden möglicherweise direkt in ein Flammeninferno gefahren.  Es ist kaum vorstellbar, dass es für hunderte Wartende (oft ältere Menschen) ein externes Treppenhaus als separat gesicherten Notausgang aus der siebten Etage geben könnte. 
 
6.10.) (Schul-)Busparkplätze für den Zoo
Wenn das riesige Parkhaus den Zooparkplatz in Beschlag nimmt, gibt es keinen Platz mehr für die Schulbusse, die für Schulausflüge den Zoo ansteuern. Das gleiche gilt für die Ausflugsbusse zur BUGA, die anderswo parken müssen. Der verbleibende Raum dürfte für Aus- und Einstiege von Ausflugsbussen und Shuttlebussen zu den diversen Parkplätzen nicht ausreichen.
 
 
7.) Hauptprobleme der BUGA:    g) Einfluss der BUGA auf den Zoo
 
7.1.)  Denkmalschutz des Zoos
Der Denkmalschutz setzt den Veränderungen im Zoo enge Grenzen. Ob eine Seilbahn sich mit dem Denkmalschutz vereinbaren ließe, dürfe eine noch nicht entschiedene Frage sein. Die Seilbahn über den Bäumen mit den nötigen 60 bis 70 m hohen Masten hätte riesigen Einfluss auf das denkmalgeschützte Gesamtbild.
 
7.2.) BUGA und ZOO
Tierfreund und Pflanzenfreund sind nicht unbedingt in einer Person vereint. Ob sehr viele BUGA-Fans sich wirklich freuen, wenn die Tiere des Zoos genauso im Mittelpunkt stehen werden wie die Pflanzen, dürfte sehr fraglich sein.
 
7.3.) Zoobesucher und BUGA Besucher. 
Hier entsteht ein riesiger Konflikt: Zoobesucher sind vielfach Eltern oder Großeltern mit Kleinkindern. An sehr guten Tagen kommen ca. 5000 Besucher in den Zoo. Durch die BUGA kommen durchschnittlich täglich 10000 Besucher zusätzlich in den Zoo, an besonders guten Tagen wie am Wochenende können es aber auch 20000 oder 30000 zusätzliche Besucher sein. Eine riesige Überlastung der gesamten Zoo-Infrastruktur.
 
7.4.) Nachteile für normales Zoo-Publikum
Zusammen mit den BUGA-Gästen sind die Highlights des Zoos aber überfüllt: Eltern mit Kleinkindern können bei Fütterungen nicht mehr vorne stehen, weil die BUGA-Besucher kein Problem damit haben, sich an Aussichtspunkten oder lange vor Fütterungsterminen in der ersten Reihe anzustellen und den Kindern, besonders Kleinkinder mit Eltern, damit jegliche Sicht zu nehmen. Außer Kleinkinderspielplätzen sind aber auch Verpflegungsstationen hoffnungslos überlastet. Der Zoo riskiert durch die Vielzahl der BUGA-Besucher, 2031 sein Stammpublikum an andere Zoos zu verlieren.
 
7.5.) Parkplätze für normale Zoobesucher 
Freie und nicht vorbestellte Parkplätze wird es in weiter Umgebung des Zoos nicht mehr geben. Selbst lange Wege mit Kinderwagen, Roller etc sind keine Alternative, weil in fußläufiger Umgebung alles durch BUGA-Besucher belegt ist.  Da Zoobesuche für Eltern und Großeltern häufig sehr spontan vom Wetter und dem Wunsch der Kinder abhängig sind, wird solche Spontaneität dann in Wuppertal 2031 nicht mehr möglich sein. Eine solche schlechte Nachricht spricht sich schnell herum und schadet dem Wuppertaler Zoo zur Freude der Konkurrenz-Zoos dauerhaft.
 
 
8.) Hauptprobleme der BUGA:    i) Preisgestaltung der Eintrittskarten der BUGA mit Zoo, Brücke, zwei Seilbahnen, Schwebebahn
Das normale Eintrittskartenpreisniveau für eine BUGA liegt momentan bei ca. 28 €, wobei meistens das ÖPNV-Ticket und ein Highlight, wie die Seilbahn, eingeschlossen sind. In Wuppertal müssten mindestens zwei weitere Highlights mit einberechnet werden: Die Brücke, deren normaler Eintrittspreis vermutlich bei ca. zehn Euro liegen würde, und der Zoo, der normalerweise einen Eintrittspreis von knapp 20 € hat. Selbst wenn beide Highlights nur einen 50 prozentigen Eintrittspreis nehmen würden, käme man auf einen normalen Eintrittspreis von 43 €. Das dürfte ein sehr abschreckender Eintrittspreis sein, wobei die normalen Preissteigerungen bis 2031 noch nicht eingeschlossen sind. Zudem dürften für normale ältere BUGA - Besucher die besonderen Highlights Brücke und Zoo keine allzu große Attraktivität besitzen.
 
 
9.) Hauptprobleme der BUGA:   k) Bei den Kosten für Wuppertal bleibt erwartbar ein riesiges Defizit
 
9.1.) Wuppertaler Eigenbeitrag und Schlußfinanzierung
In der letzten Machbarkeitsstudie wird von einem Eigenbeitrag von 73 Millionen Euro für Wuppertal ausgegangen. Grundstückskäufe sind dabei noch nicht eingerechnet. Klare Kostenberechnung wird es während der Vorbereitungs- und Bauphasen nicht geben können. Am 31.12.2031 steigt -vertraglich geregelt- die deutsche BUGA-Gesellschaft aus der Wuppertaler BUGA-Gesellschaft aus und bekommt die eingezahlten Eigenanteile zurück. Danach ist Wuppertal alleine verantwortlich. Am 01.Juli 2032 wird die Gesamtbilanz der BUGA veröffentlicht: Das zu erwartende Defizit tragen dann die Bürger Wuppertals alleine. Hier wird auch zu Buche schlagen, dass die in den Machbarkeitsstudien vorgeschlagene Vorfinanzierung der BUGA zwischen 2022 und 2031 von jährlich ca. 7 Mio. € nicht oder nur zu einem kleinen Teil durchgeführt worden ist. Das Defizit bezahlt dann die nachfolgende Generation, die von der BUGA -außer dem Sportpark- keinerlei Vorteile bekommen hat. Darf sich Wuppertal für ein halbjähriges "Fest" eine solche langwierige Belastung der jungen Menschen unserer Stadt erlauben?
 
9.2.) Rückfluss von Geldmitteln durch die BUGA
Aus einer Ausarbeitung der Bergischen Universität wurde herausgelesen, dass ein Geldrückfluss in die Ausrichterstadt in Höhe des sechsfachen Betrages, der investiert wurde, zu erwarten sei. Da Wuppertal mindestens 73 Mio. € Eigenbeitrag leisten muss, könnte man auf einen Rückfluss von 438 Mio. €  durch Steuerzahlungen und messbare Stadtstrukturverbesserungen erwarten. 
Das ist völlig illusionär. Der Nachteil Wuppertals beruht bei dieser Rechnung darauf, dass Wuppertal keinen einzigen Quadratmeter neu entwickelte Investitionsfläche durch die BUGA bekommt. Mannheim (BUGA 2023) mit dem riesigen Militärgelände kann da ganz andere Rückflüsse durch neue Investitionsfläche bekommen, ebenso Heilbronn (BUGA 2019) mit dem zugeschütteten Neckarhafen und den anliegenden nicht mehr benutzten Hafenflächen. Wuppertal hat dagegen nichts. Selbst die Investitionsfläche "Lokschuppengelände" wurde nicht durch die BUGA entwickelt, sondern war schon lange vorher als geplantes Wohngebiet in Investorenhand. 
 
9.3.) Ergebnis der Mannheimer BUGA 2023
Vor einiger Zeit ging eine Meldung durch die Presse, dass Mannheim aufgrund der sehr guten Besucherzahlen durch die BUGA ein Plus von einer Mio. €uro erzielt habe. Das ist falsch: Mannheim hat lediglich seinen Eigenbeitrag von geplanten 69,5 Mio. € um eine Mio. € kürzen können.
 
9.4.) Wo entsteht durch die BUGA für Wuppertal eine verbesserte Stadtstruktur?
Den kleinen Park, der eher eine Hundeauslauffläche denn ein Stadtpark sein kann, kann man nicht als Verbesserung der "Stadtstruktur" zählen. Lediglich der für Wuppertal einzigartige Sportpark, wenn er erhalten und durch Einzäunung (und Eintrittsgebühren) vor Vandalismus gesichert sein kann,  dürfte eine wirkliche Verbesserung zum Nutzen vieler Bürger sein. Da aber der kostenlose Skaterpark für Kinder und Jugendliche wegfällt, müsste für diese Gruppe der Eintritt dauerhaft kostenlos sein. Andere bedeutende vorteilhafte Veränderungen für die "Stadtstruktur" sind bisher nicht bekannt geworden.
 
9.5.) Finanzierung des "Radrundwegs rund um Wuppertal"
Der Radrundweg zählt zu den Begleitmaßnahmen der BUGA (BUGA plus), die alleine von der Stadt zusätzlich finanziert und, evtl. mit Hilfe von Fördertöpfen, gebaut werden können. Vermutliche Kosten mehr als 20 Mio. €. Das bedeutet, dass eine solche Maßnahme eher bei Wegfall der teuren BUGA finanziert werden könnte als zusätzlich zu den 73 Mio. € Eigenanteil für die BUGA.
 
9.6.) Vorlaufkosten der BUGA und Kosten einer frühzeitigen Absage
Geht man von den Kostenberechnungen der Machbarkeitsstudien aus, würde Wuppertal von der Absage der BUGA an monatlich ca. eine halbe Mio. € einsparen. Das eingestellte Personal müsste allerdings vermutlich vorerst weiterbezahlt und könnte auf andere Ressorts verteilt werden.
 
9.7.) Wuppertal als Einkaufsstadt
Wuppertal als Einkaufsstadt wird mit seinem Elberfelder Innenstadtangebot nicht punkten können. Das Angebot in nahezu jeder Mittelstadt ist genau so groß, wenn nicht sogar größer, weil eine solche Mittelstadt oft ein großen Umfeld mit versorgen kann. Dieses Umfeld fehlt Wuppertal. In Vohwinkel ist das für Besucher interessante Angebot so gering, dass man es nicht zählen kann. In Sonnborn sind keine Geschäfte mehr vorhanden. Das steuerliche Aufkommen durch Besucher dürfte nur bei Hotels und Restaurants merkbar sein. Aber auch hier sind Illusionen unangebracht. Selbst das attraktive Mannheim hat gegenüber normalen Jahren im BUGA-Jahr 2023 während der BUGA nur eine zusätzliche Hotelauslastung von 12 Prozent 
verbuchen können.
 
9.8.) Auswirkungen auf die Bergischen Nachbarstädte
Messbare Auswirkungen auf Remscheid und Solingen scheinen mir eher auf Illusionen zu beruhen. Sollten Reisebüros Zweitagesfahrten anbieten, werden sie vermutlich eher Köln oder Düsseldorf als Übernachtungsstädte mit abendlicher Ausgehkulisse und attraktiven Sightseeing - Angeboten einplanen.
 
 
10.) Hauptprobleme der BUGA:   l) Nachhaltigkeit und Recycling als Wuppertaler Themen
Schon bei der BUGA in Erfurt 2021 wurden die Themen Nachhaltigkeit und Recycling ausführlich an mehreren Ständen thematisiert. Damit klappert Wuppertal nur nach. Zudem würde es sich als Peinlichkeit erweisen, wenn das Thema "Schwammstadt" ausgerechnet in der einzigen Talsenke Wuppertals "Tesche" thematisiert würde, wo alles Wasser durch den kalkhaltigen Boden natürlicherweise frühzeitig versickert und sich kein Bach entwickelt. Dort eine Wasserzone einzurichten, dürfte nicht gelingen. (siehe Siegerentwurf Areale 2026)
 
 
11.) Hauptprobleme der BUGA:   m) Belastung der BUGA für Anwohner in Vohwinkel, Sonnborn, Elberfeld West
 
11.1.) Arbeitsplätze
Es dürfte in der BUGA einige Zeitarbeitsplätze geben, die für Menschen ohne besondere Qualifikation interessant sein könnten (Kassen, Reinigung, Aufsicht). Von qualifizierten Arbeitsplätzen oder dauerhaften Arbeitsstellen durch die BUGA  oder in neuen Firmen wird man nicht ausgehen dürfen, da es ja keinerlei neu erschlossene Investitionsflächen durch die BUGA gibt und die BUGA-Areale zu klein sind für dauerhafte Arbeitsplätze.
 
11.2.) Ein halbes Jahr Verkehrschaos
Die BUGA-Anwohner im Stadtgebiet von Vohwinkel, Sonnborn und Elberfeld-West ("Vom Bremkamp bis zum Arrenberg") werden sehr unter dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen durch die BUGA leiden. Sowohl Autoschlangen vor den Engstellen (Haeseler Straße) werden tagsüber die Regel sein wie auch parkplatzsuchende PKWs während des ganzen Vormittags. Bis zum Nachmittag werden die Anwohner keine Möglichkeit mehr haben, ihr eigenes Auto im weiten Umkreis um die BUGA in Vohwinkel, Sonnborn, Lüntenbeck, Nützenberg, Briller Höhe etc. abzustellen. Die Verärgerung der Anwohner über und gegen die BUGA wird sehr groß sein.
 
11.3.) Überfüllte Schwebebahnen
Das normale und touristisch interessante Verkehrsmittel Schwebebahn wird wegen begrenzter Kapazitäten ganztägig überfüllt sein. Gerade während des üblichen Arealwechsel mittags, wenn auch die Schüler mit der Schwebebahn fahren wollen, wird die Verärgerung der in langen Warteschlangen gezwungenermaßen wartenden Vohwinkler und Sonnborner sehr groß sein. Da auch zusätzliche Busse im Stau stehen, wird das pünktliche Ankommen zu Terminen zum Glücksspiel werden. Auch BUGA-Touristen werden zeitweise auf die Schwebebahn verzichten und Ersatzbusse benutzen müssen.
 
11.4.) Enttäuschung über fehlende Verbesserungen der bezirklichen Struktur
Was bekommt Vohwinkel als Ausgleich für die Belastungen der BUGA? Wahrscheinlich nichts, außer dem Sportpark. Weder die Verkehrsprobleme werden gelöst noch steigt die Attraktivität Vohwinkels.
 
 
12.) Hauptprobleme der BUGA:  n) Absehbare weitere Schwiergkeiten bis 2031
Durch den sonderfinanzierten Ausbau der Bundeswehr und der kriegsbedingten Infrastrukturaufrüstung wird die Stadt Wuppertal große Schwierigkeiten haben, in der Bauphase 2028 bis 2031 genügend freie Baufirmen und Fachleute zu finden. Daran ist wohl auch Rostock gescheitert. Außerdem ist schon jetzt absehbar, dass durch die rapide gestiegene Nachfrage im Bausektor die Preise erheblich steigen werden. Kann und darf sich Wuppertal z.B. zusätzlich zu den geplanten dringend benötigten Schulbauten und stark steigenden Sozialausgaben solche Ausgaben für ein halbjähriges Fest ohne messbaren Einfluss auf die Stadtstruktur leisten? 
 
 
13.) Zusammenfassendes Ergebnis
Die Schwierigkeiten und teilweise unlösbaren Probleme sind so umfassend, dass eine für die Besucher und für die Wuppertaler gelungene BUGA nicht zu erreichen ist.
Deshalb sollte Wuppertal so bald wie möglich die Konsequenzen ziehen, die auch Rostock 2023 gezogen hat: Die BUGA absagen. Eine baldige Absage ist die für Wuppertal kostengünstigste Lösung
 
 
Manfred Alberti
 
P.s. Dieser Text ist auch auf meiner website "www.manfredalberti.de" unter der Nummer 0.0.30. lesbar. Dort werde ich auch Korrekturen oder zusätzliche Aspekte einarbeiten. Für derartige Hinweise bin ich dankbar.
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