Personalkürzung bei der Stadt, aber Aufstockung für die BUGA!
Die Gewerkschaft VERDI beklagt die geplante Kürzung von 800 Stellen bei der Stadt wegen der Haushaltssanierung. Für die BUGA 2031 sind aber zu den bisherigen 20 BUGA-Stellen weitere 80 erforderlich.
Ist im Sinne der Bürger diese Verschiebung sinnvoll für die kleinste BUGA seit 1951 mit sechs teils weit voneinander entfernten zerstückelten Flächen, mit erwartbarem riesigen Verkehrschaos in
und rund um Vohwinkel, Sonnborn und Brill - Nützenberg und mit wahrscheinlich nicht genehmigungsfähiger Personenbrücke über (!) einer 110 Kv - Hochspannungsleitung und über BAYER - Gelände mit
höchster Störfalleinstufung? Dazu kommt eine völlig zerstörte Königshöhe, da dort Rettungsflächen für Einsätze bei den 1000 gleichzeitigen Besuchern der Brücke benötigt werden? Gegenüber der 30
Prozent größeren (!) Landesgartenschau in Neuss 2026 auf der früheren Trabrennbahn würde sich Wuppertal sehr peinlich blamieren. Die mit der BUGA angestrebte Tourismuswerbung und das bessere Image
unserer Stadt würden ins Gegenteil verkehrt.
Je früher die BUGA abgesagt wird, desto mehr unnütze Ausgaben werden eingespart. Diese Einsparungen würden z.B. für den Neubau zweier Grundschulen reichen.
Manfred Alberti