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Wahlberichterstattung 06.09.2026 Sachsen-Anhalt

Manfred Alberti
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Kommentar zur Wahlberichterstattung der ARD am 06.09.2026
 
Eine Wahl der AfD liegt mir politisch völlig fern.  Aber die Wahlberichterstattung klang wie ein Beleg für die Forderung der AfD nach einer grundlegenden Reform des Rundfunks. 
 
Dieser Abend hätte ein journalistischer Höhepunkt mit den bekanntesten politischen Spitzenjournalisten sein können. Doch nach den Beweggründen der Wähler wurde gesucht, ohne allerdings das Naheliegendste auch nur zu erwähnen: 
Die Abstiegs- und Verarmungsängste der Bürger durch den einsamen und nicht durch Wahlen autorisierten Schwenk der Regierung zu einer Kriegsvorbereitungspolitik gegen Russland. Mit den unsere Energieversorgung zerstörenden Sanktionen und für die Billionen € teure Hochrüstung wurden und werden weiterhin die Grundlagen des sozialen Fundaments unserer Gesellschaft unterhöhlt. Diese "Reformen" bekommen die Bürger hautnah zu spüren.
 
Doch zu diesen Zusammenhängen gab es kein Wort der Journalisten, trotz einer Steilvorlage von AfD- Vizevorsitzendem Chrupalla.
Besser hätte man nicht den Niedergang eines ehemals verantwortungsvollen und intelligenten Journalismus illustrieren können. Haben nicht gerade viele Bewohner der früheren DDR private und berufliche Kontakte zu russischen Verwandten, Freunden und Bekannten? Kein Wort davon, obwohl die Russlandfeindlichkeit der Politik und die Kriegsvorbereitungen vermutlich viele von einer Wahl der Parteien der "Mitte" abgestoßen haben und sie ihr Kreuzchen lieber bei der AfD machten. Die Beliebtheit von Parteien und dem Bundeskanzler liegt in nie erahnten Tiefen. Aber müssen Journalisten abseits der offensichtlichen Beweggründe mit Stangen im Nebel von Begründungen herumstochern, um die Parteien und den Kanzler zu schonen? 
 
Da hat die AfD Recht: Es ist nicht gerecht, dass alle Bürger solchen parteiischen "Journalismus" zwangsweise finanzieren müssen.
 
 
Diesen Kommentar konnte ich der ARD Aktuell nicht zusenden, da die zur Verfügung stehenden Antwortformulare nur kurze Nachrichten zulassen.

 

 

 

 

 

 

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